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Aus JOH soll „Barbarossa City Outlet” werden

In Gelnhausen soll in der Immobilie des ehemaligen Kaufhauses JOH Hessens erstes innerstädtisches City-Outlet mit 50-60 namhaften Marken aus unterschiedlichen Sortimenten entstehen. Unter dem Namen „Barbarossa City Outlet“ will Investor und Projektentwickler Jan D. Leuze mit seinem branchenerfahrenen Team ein einzigartiges Einkaufserlebnis schaffen, das die attraktiveAngebotspalette mit der lebendigen Stadtgeschichte der im Jahr 1170 von Kaiser Friedrich I, auch genannt Barbarossa, gegründeten Stadt verbindet. Die Planungen, die Jan D. Leuze am Donnerstag dem Magistrat und den Fraktionsvorsitzenden präsentiert hat, sehen den Erhalt und die Sanierung der seit zwei Jahren leer stehenden JOH-Immobilie mit rund 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche vor. Bürgermeister Thorsten Stolz betont: „Das ist eine einmalige Chance, um unsere Einkaufs- und Erlebnisstadt Gelnhausen weiter zu entwickeln und die gesamte Region zu stärken. Wir schaffen ein Alleinstellungsmerkmal, für das wir jetzt zeitnah den Startschuss geben können, da uns die JOH-Immobilie bereits gehört und wir keine zeitlich aufwendigen Grundstücksverhandlungen mehr führen müssen“.

 

Es soll wieder zusammenwachsen, was zusammen gehört. „Wir gehen ins JOH“, war jahrzehntelang ein geflügeltes Wort in der Region. Mit der Schließung des Kaufhauses 2013 entstand nicht nur optisch eine Lücke in der Innenstadt. Das wird sich jetzt ändern, verspricht Investor Jan D. Leuze und setzt dabei auf die einzigartige Kombination aus Einkaufserlebnis, Geschichte und Kultur, in dessen Zentrum künftig das innerstädtische „Barbarossa City Outlet“ stehen soll. Wie das funktioniert, beschreibt er so: „Gelnhausen verfügt über eine Historie, aus der unsere Fachleute in enger Abstimmung mit den unterschiedlichen Akteuren in der Stadt erlebbare Geschichte machen. Es werden dadurchMenschen in die Stadt kommen, die Gelnhausen bislang noch nicht auf dem Schirm haben.“ Da Leuze auf lokale Kooperationen und Kompetenzen setzt, hat er das renommierte heimische Architekturbüro „hkr“ beauftragt.

 

Seit Dezember 2014 steht die Rathausspitze mit dem Investor und dessen Team in Kontakt. In der Zwischenzeit gab es bereits zahlreiche intensive und konstruktive Gespräche. „Mit dem Umbau nach modernsten architektonischen Gesichtspunkten schaffen wir ein Bindeglied zwischen der Südstadt und der historischen Altstadt“, sagt der Rathauschef mit Blick auf das Entwicklungsband vom neugestalteten Bahnhofsumfeld durch Ziegelhaus und Ziegelturm bis in das malerische alte Gelnhausen hinein. „Mich begeistert besonders“, so Thorsten Stolz, „dass das Konzept des ‚Barbarossa City Outlet’ nicht auf den Handel beschränkt ist, sondern dem in den letzten Jahren ohnehin gestiegenen Tagestourismus weiteren Schub verleihen wird“.

 

Die direkte Autobahnanbindung, die Erreichbarkeit per Zug von Frankfurt binnen 30 Minuten und die Attraktivität der historischen Altstadt seien Standortvorteile, die es mit dem geplanten Fabrikverkauf namhafter Hersteller unter einem Dach zu verbinden gelte. „Dabei ist es wichtig, dass wir die Geschichte noch mehr aktivieren. Die Besucher sollen auch Barbarossa und seine Epoche hautnah erleben“, unterstreicht Leuze. Dieser Gedanke wird daher auch in die architektonische Umgestaltung der JOH-Immobilie einfließen: So sollen unter anderem die grandiosen Ausblicke auf die historische Altstadt durch entsprechende Fassadendurchbrüche sichtbar gemacht werden.

 

Der Mix der Hersteller, die im „Barbarossa City Outlet“ künftig direkt ihre Produkte verkaufen, soll alle Generationen ansprechen. „Es ist wichtig, dass es dort alles für jeden gibt“, umreißt der Investor das Projekt. Geplant sei eine Angebotspalette, die deutlich über den textilen Bereich hinausgeht. Die Experten um Jan D.Leuze befassen sich außerdem auch mit der Schaffung gastronomischer Angebote, Attraktionen für Kindersowie historischer Erlebniswelten innerhalb des City-Outlet. „Das ‚Barbarossa City Outlet’ in Kombination mit kulturellen und touristischen Angeboten ist das, was uns alle gemeinsam stark macht“, fasst Leuze zusammen. 

 

Werben möchte er dafür weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus. Auch dabei beschreitet er visionäre Wege. So sollen beispielsweise Barbarossa-Tickets erwerbbar sein, mit denen Gelnhausen-Besucher künftig vom Frankfurter Hauptbahnhof und vom Flughafen Rhein-Main aus verbilligt per Bahn in die Barbarossastadt reisen können. „Das ist der einzig richtige Weg, wenn wir an der Einkaufsstadt Gelnhausen festhalten und sie nach vorne bringen wollen“, wirbtBürgermeister Thorsten Stolz für die Pläne Leuzes. 

 

Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, soll auch die nördliche Seite der JOH-Immobilie durch Einbeziehung des Kinzigufers eine Aufwertung erfahren. Geplant ist eine Terrassierung mit der Schaffung von Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten, die auch gastronomisch bewirtschaftet werden könnten. Diesen Part der Neugestaltung des Kinzigufers übernimmt die Stadt: Dafür stehen Finanzmittel aus der Sanierungsmaßnahme Bahnhofsumfeld bereit, die wir für die Weiterentwicklung der Kaufhausimmobilie und der Stärkung ihres Umfeldes gezielt zurückgestellt haben“, berichtet Bauamtsleiter Günther Kauder, der die Verhandlungen und Planungen mit Jan D. Leuze intensiv mitgestaltet hat. Auch Kauder ist überzeugt: „Mit dem ‚Barbarossa City Outlet’ schaffen wir ein Alleinstellungsmerkmal und entwickeln Gelnhausen auf dem richtigen Weg weiter“.

 

Wie berichtet, erhielt die Stadt Gelnhausen bei der Zwangsversteigerung am 16. Juli diesen Jahres als einziger Bieter den Zuschlag für die Kaufhaus-Immobilie und die dazugehörige Parkplatzfläche am neuen Busbahnhof. JOH hatte im September 2013 geschlossen. Bereits damals kündigte die Rathausspitze an, einen langfristigen Leerstand zu verhindern und auf Investoren zuzugehen. „Agieren statt reagieren“, lautete der Kurs des Magistrates, der allerdings dadurch erschwert wurde, dass die Stadt bis zur Zwangsversteigerung keinen Zugriff auf das Gebäude hatte. Erst mit dem Kauf der Immobilie gewann Gelnhausen auch die notwendige Handlungs- und Entscheidungsfreiheit. Die Stadt zahlte 2,147 Millionen Euro für Kaufhaus und Parkplatzfläche. Die Immobilie soll an den Investor weiterverkauft werden. Die Parkfläche bleibt in städtischem Besitz und wird an Leuzes „Barbarossa City Outlet GmbH & Co. KG“ verpachtet.

 

Die Planungen werden nun Magistrat und Stadtverordnetenversammlung sowie den Gremien der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) zur Beschlussfassung vorgelegt. „Wir möchten den Verkaufnoch in diesem Jahr abschließen. Deshalb sollen die notwendigen Beschlussfassungen zügig herbeigeführt werden“, betont Bürgermeister Stolz abschließend.


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