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Stadtteil Haitz

Wappen Haitz

Seine erste urkundliche Erwähnung fand Haitz vor mehr als 800 Jahren, im Jahre 1173. Aus einer Abschrift der Eintragungen im "Roten Buch" der Stadt Gelnhausen, das im Original leider nicht mehr auffindbar ist, stammt die erste Nennung. Man vermutet jedoch, daß die Siedlung "Hegetz" schon wesentlich vor der ersten Erwähnung entstand.

Über das Leben im Dorf ist bis zum 15. Jahrhundert hinein nichts überliefert. Es wird jedoch angenommen, daß enge Bindungen mit Gelnhausen bestanden. Kontakt mit einem großen Mann der Weltgeschichte hatte Haitz am 26. Oktober 1813 als Napoleon in Kaltenborn übernachtete.

Bis zur 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Einwohner von Haitz überwiegend Bauern und Waldarbeiter. Erst mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Hanau - Fulda zwischen 1856 und 1864 begann allmählich der wirtschaftliche Wandel: Immer mehr Bürger nutzten die Verdienstmöglichkeiten in Hanau und Frankfurt. Durch den Zuzug vieler Vertriebener verzeichnete Haitz nach dem 2. Weltkrieg einen starken Anstieg der Einwohnerzahlen. Das führte letztlich auch zur Erschließung weiterer Baulandflächen und zur Vergrößerung der Gemeinde.

Am 1. Juli 1974 schloß sich Haitz mit der Stadt Gelnhausen zusammen. Mit seinen 945 Einwohnern ist Haitz der kleinste Stadtteil Gelnhausens, wegen seiner Südhanglage aber einer der beliebtsten Wohnorte. Dies wird noch durch den Bahnhof Haitz/Höchst an der Strecke Frankfurt-Fulda begünstigt.

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