16. Oktober: Andalusische Elegie in der Ehemaligen Synagoge

„Platero und ich“ heißt der Titel der andalusischen Elegie für Sprecher und Gitarre, die Stefan Müller-Ruppert und Matthias Mangold am Freitag, 16. Oktober, ab 20 Uhr, in der Ehemaligen Synagoge in Gelnhausen aufführen. Es stammt aus der Feder von Juan Ramon Jiménez und gilt als das berühmteste Prosastück der spanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Platero, der kleine Esel, der den Erzähler auf seinen Streifzügen durch die andalusische Landschaft begleitet, ist ihm mehr als nur ein Grautier: Platero steht für das verlorene Paradies der Kindheit, für eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, ist Weggefährte und immer zugleich auch Spiegelbild menschlichen Daseins.

Der spanische Dichter Juan Ramon Jiménez erhielt 1956 den Nobelpreis für die einzigartige Frische und Lebendigkeit des Ausdrucks seiner 138 Augenblicksbilder. Die Gitarrenmusik, mit der der italienisch-jüdische Komponist Mario Castelnuovo-Tedesco den Text untermalt, ist weit mehr als nur Illustration. Sie greift feinfühlig die im Text anklingenden Motive auf und verdichtet sie gleichsam zu einer zweiten Erzählebene. Dieses Werk ist insofern eine Rarität, da es sich um keine Lesung im Wechsel mit Musik handelt, sondern zur Musik rezitiert wird.

Eintrittskarten zum Preis von 16 Euro, ermäßigt 12 Euro, sind an der Infothek im Rathaus am Obermarkt, Tel. 06051/830-380, sowie im Ticketshop auf www.gelnhausen.de erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.


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