Am 19. April: „Gelnhäuser Nachmittag“ im Romanischen Haus

Er gilt als die ideale Gelegenheit, um die Gelnhäuser und ihre Eigenarten, ihre Geschichtchen und Geschichte kennenzulernen: Der „Gelnhäuser Nachmittag“, bei dem Alteingesessene und Neubürger ein paar gemütliche Stunden bei Äbbelwoi und Gelnhäuser Stangen verbringen und Erzählungen sowie Gedichten aus Gelnhäuser Federn lauschen. Der diesjährige „Gelnhäuser Nachmittag“, in dessen Rahmen auch der Gelnhäuser Heimatpreis vergeben wird, beginnt am Sonntag, 19. April, 14 Uhr, im Kaisersaal des Romanischen Hauses am Untermarkt.

Das Programm, das der Volkschor Gelnhausen und der Musikverein Höchst musikalisch gestalten, verspricht interessante Einblicke in die Vergangenheit der Barbarossastadt. So erinnert sich Richard Macke an seine Jugendzeit im Stadtteil Haitz. Marion Göttling-Fuchs berichtet von ihrer Kindheit im Dorf Roth, das heute ebenfalls zu Gelnhausen gehört. Werke von Gelnhäuser Heimatdichtern – größtenteils in Gelnhäuser Mundart – tragen Heidrun Kroll, Otfried Zipf, Karl Breidenbach und Hans-Jörg Neidhardt vor, der auch die Moderation des „Gelnhäuser Nachmittages“ übernimmt. Kurt Hanselmann aus Meerholz berichtet vom Leben und Wirken des Friedrich Wilhelm Schluckebier. Musikalische Vorträge präsentieren zudem Rebecca Wolf und Elisabeth Klingenberg von der Musikschule Main-Kinzig. Mit Artistik und Jonglage tragen die jungen Artisten der „Moving Artists“ aus der Jugendarbeit der Stadt Gelnhausen zum Gelingen des „Gelnhäuser Nachmittages“ bei.

Fester Bestandteil des „Gelnhäuser Nachmittages“ ist mittlerweile auch die Verleihung des Heimatpreises, den der Magistrat seit 2007 an ehrenamtlich tätige Gelnhäuser vergibt, die sich in besonderer Weise um den Erhalt und die Pflege des Geschichts- und Kulturgutes in einem der sechs Stadtteile verdient gemacht haben. „Ihre Arbeit ist besonders wertvoll für Gelnhausen“, betont Bürgermeister Thorsten Stolz, „denn ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre manches Geschichts- und Kulturgut verborgen geblieben“. Der Heimatpreis hat sich mittlerweile als kleine Anerkennung für besondere ehrenamtliche Verdienste in der Heimat-, Geschichts- und Denkmalpflege etabliert. Zu den vergangenen Preisträgern, die allesamt von Gelnhäuser Bürgern vorgeschlagen wurden, gehören unter anderem Günther Arnold, Willy Albert und Bernhard Schmidt.

Die von den Stadtvätern beschlossenen Richtlinien zur Vergabe des Heimatpreises nennen im Bereich der Denkmalpflege unter anderem den Erhalt, die Renovierung und Sanierung sowie die Dokumentation denkmalgeschützter und die Stadtgeschichte prägender Gebäude. Als besondere Verdienste in der Heimatpflege gelten Erhalt und Dokumentation von Mundart, Liedgut, Volks- und Brauchtum sowie regionaler Besonderheiten und Eigenarten. Im Bereich Stadtgeschichte ehrt der Magistrat Gruppen und Personen, die sich für den Erhalt, die Aufarbeitung, Dokumentation und Präsentation der Stadtgeschichte sowie des städtischen Zeitgeschehens eingesetzt haben.

Der Eintritt zum „Gelnhäuser Nachmittag“ ist frei.


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