Bio-Markt „denn’s“ kommt nach Gelnhausen, Bauzentrum erweitert

Der Wirtschaftsstandort Gelnhausen wächst weiter: Derzeit entsteht auf einem rund 12.000 Quadratmeter großen Areal vor der Shell-Tankstelle in der Freigerichter Straße  ein neues Geschäftszentrum, in dem pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäfts die Bio-Fachmarktkette „denn’s Biomarkt“, das „Dänische Bettenlager“ und „Sperzels Imbiss“ neu eröffnen. Außerdem erweitert das Baustoffzentrum Rüppel auf dem Gelände seine Kapazitäten. Mit der Baumaßnahme einher geht eine erhebliche Aufwertung des Eingangsbereichs Freigerichter Straße.  Bei einer Baustellenbegehung informierte sich Bürgermeister Thorsten Stolz bei Investor Christian Rüppel, dessen Gattin Julia Rüppel und Architekt Christoph Rack über das Projekt auf dem Areal des ehemaligen Autohauses König.

Anfang Mai begannen die Bauarbeiten an dem winkelförmigen Gebäudekomplex, der auf der zur Freigerichter Straße hin gelegenen vorderen Hälfte des 12.000 Quadratmeter großen Areals entsteht. Die dahinter gelegenen 6.000 Quadratmeter nutzt Rüppel zur Erweiterung seines Bauzentrums mit aktuell 150 Beschäftigten, berichtete er beim Ortstermin. Der neue Bio-Fachmarkt „denn’s“ – der erste seiner Art im Altkreis Gelnhausen – verfügt über 400 Quadratmeter Verkaufsfläche. Das „Dänische Bettenlager“ vergrößert sich im Rahmen seines Umzugs vom aktuellen Standort Galgenfeld in das neue Geschäftszentrum auf 800 Quadratmeter Verkaufsfläche. „Sperzels Imbiss“ bewirtet seine Gelnhäuser Gäste künftig in einem 75 Quadratmeter großen Gastraum samt Terrasse im Außenbereich.

„Wir freuen uns, nicht nur in den Großhandel, sondern auch in den Einzelhandel in Gelnhausen zu investieren“, sagte Christian Rüppel. Er wies auf die Bedeutung der Freigerichter Straße als Haupteingangsachse in die Barbarossastadt hin, die mit dem neuen Geschäftszentrum eine weitere Aufwertung erfahre. Der Investor lobte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Bauaufsicht des Main-Kinzig-Kreises: „Wir wurden bei unserem Vorhaben sehr gut unterstützt“. Besonders freute sich Christian Rüppel darüber, mit „Sperzels Imbiss“ auch einem regionalen Anbieter einen neuen Standort in Gelnhausen bieten zu können.

Eine Freude, die Bürgermeister Thorsten Stolz teilt: „Sperzels haben schon seit Jahren nach einem geeigneten Standort in Gelnhausen gesucht“. Hoch erfreut zeigte sich der Rathauschef auch über die Neuansiedlung des „denn’s Biomarktes“, dessen Verantwortliche den gesamten Altkreis Gelnhausen als Einzugsgebiet ansehen. „Der Bio-Fachmarkt ist eine schöne Ergänzung des Einkaufsstandortes Gelnhausen“, betonte der Rathauschef und berichtete: „Normalerweise zieht es diese Bio-Fachmarktkette nur in größere Städte, von Gelnhausen als Standort sind die Verantwortlichen jedoch absolut überzeugt“.

Der Bürgermeister begrüßte es zudem, dass sich mit dem Bauzentrum Rüppel ein weiteres heimisches Unternehmen für eine Expansion innerhalb der Stadtmauern entschied. Der Magistrat habe die gesamte Baumaßnahme auch deshalb von Anfang an positiv begleitet, um die brach liegende Gewerbefläche an der Freigerichter Straße wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen und den stark genutzten Eingangsbereich zur Barbarossastadt weiter aufzuwerten. „Da passt es ideal, dass der neue Bio-Fachmarkt eine Holzfassade erhält“, nannte Thorsten Stolz ein Beispiel für die Aufwertung des Straßenbildes.

Und auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in der Barbarossastadt, die nach der aktuellen Statistik ein neues Rekordhoch erreicht hat, steigt durch das neue Geschäftszentrum weiter, freute sich der Rathauschef. Wie berichtet, ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze laut der Hessischen Gemeindestatistik 2014 mit 12.916 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Die Zahlen spiegeln die positive Entwicklung der zurückliegenden Jahre am Wirtschaftsstandort Gelnhausen und viele getätigte Investitionen wider, die im gesamten Stadtgebiet sichtbar sind. Demnach entstanden in Gelnhausen in den zurückliegenden fünf Jahren insgesamt rund 1.700 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. 2008 lag die Zahl der Arbeitsplätze noch bei 11.174, die Statistik 2014 zählt nun 12.916. Die Barbarossastadt mit ihren rund 22.000 Einwohnern steht in der aktuellen Arbeitsplatz-Statistik im kreisweiten Vergleich somit noch vor Maintal, mit rund 38.000 Einwohnern zweitgrößte Kommune im Main-Kinzig-Kreis, und direkt hinter der Stadt Hanau.

Bürgermeister Stolz berichtete in diesem Zusammenhang, dass  der ehemalige Panzerabstellplatz mittlerweile komplett vermarktet sei und die Stadt Gelnhausen in Hailer-Ost und im Technologie- und Dienstleistungszentrum Herzbachtal über keine weiteren Grundstücksflächen mehr verfüge. Da die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken weiterhin sehr hoch sei, plane die Stadt Gelnhausen deshalb die Erweiterung des Gewerbegebiets Hailer-Ost: „Dort möchten wir  weitere Unternehmen aus den Bereichen produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen ansiedeln“.

Unser Bild zeigt (von links): Architekt Christoph Rack, Bürgermeister Thorsten Stolz, Julia Rüppel und Investor Christian Rüppel auf der Baustelle in der Freigerichter Straße.


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