„Kranz der Hoffnung“ setzt Zeichen für ein friedliches Miteinander

Aus dem riesigen Adventskranz am Obermarkt – einem Wahrzeichen der Weihnachtsstadt Gelnhausen – wird in 2015 erstmals der „Kranz der Hoffnung“ zum Zeichen für ein friedliches Miteinander verschiedener Völkergruppen und gegen Gewalt: Zugunsten der „Gelnhäuser Tafel“ können Besucher der Barbarossastadt in der Adventszeit Weihnachtskugeln zum Preis von 1 Euro kaufen, sie beschriften und  an den überdimensionalen Adventskranz mit einem Durchmesser von 14,5 Metern hängen.

„Wir wollen mit unserem Kranz die Hoffnung stärken und Mut machen, dass auch in der heutigen Zeit ein friedliches Nebeneinander möglich ist“, sagt Claus Witte, Vorsitzender der „Gelnhäuser Tafel“, aus deren Reihen die Initiative zum „Kranz der Hoffnung“ kommt. Die Aktion startet am ersten Adventswochenende. Im Vorfeld der ersten großen Weihnachtsführung am Freitag, 27. November, hängen Landrat Erich Pipa und Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz um 16.30 Uhr die ersten Kugeln in den Adventskranz. Der Rathauschef begrüßt den „Kranz der Hoffnung“ samt seiner Botschaft, die angesichts der Flüchtlingskrise aktueller denn je erscheint: „Als uns Herr Witte von der Idee berichtet hat, habe ich ihm sofort meine Unterstützung zugesagt“.

Christine Jessl und Bernhard Heller, aktive Mitglieder der „Gelnhäuser Tafel“, sahen einen „Baum der Hoffnung“ bei einem Besuch des Bamberger Weihnachtsmarktes und brachten die Idee mit ins Kinzigtal. „In der heutigen Zeit ist Weihnachten immer noch wichtig. Die Weihnachtsgeschichte macht uns Mut und gibt uns Hoffnung. Zugleich werden wir aufgefordert, mehr Zeichen gegen Gewalt und für den Frieden zu setzen“, betonen sie und hoffen: „Mit dem Beschriften und Aufhängen der Weihnachtskugeln am Kranz der Hoffnung kommen Hoffnungen und Wünsche ihrem Ziel etwas näher“.

Die Weihnachtskugeln erhalten Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsstadt Gelnhausen während der gesamten Adventszeit in der Tourist-Information am Obermarkt. Am ersten Adventswochenende, wenn von Freitag bis Sonntag wieder tausende Gäste zur großen Weihnachtsführung im historischen Gelnhausen erwartet werden, verkaufen die Mitglieder der „Gelnhäuser Tafel“ in einem Stand am Obermarkt die Weihnachtskugeln. Der Stand öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Führungen. Und auch am Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt vom 10. bis 13. Dezember ist die „Gelnhäuser Tafel“ mit dabei und verkauft Weihnachtskugeln und Weihnachtsbasteleien. Außerdem erhalten Interessierte zahlreiche Informationen über die Arbeit der gemeinnützigen Einrichtung.

Die „Gelnhäuser Tafel“ besteht seit zehn Jahren und betreut heute im Altkreis Gelnhausen rund 12.000 Kunden, ein Drittel davon Kinder. Neben der Zentrale in Gelnhausen mit Lager- und Sortierungsstätte, Ausgabestelle und Geschäftsstelle betreibt der Verein vier weitere Ausgabestellen in Brachttal, Biebergemünd, Freigericht und Gründau. Der „Gelnhäuser Tafel“ gehören 450 Mitglieder an, von denen sich rund 300 aktiv engagieren.

Alle Informationen rund um die Aktivitäten in der Weihnachtsstadt Gelnhausen finden Interessierte im Internet unter www.facebook.com/gelnhausen.erleben und www.gelnhausen.de.

Unser Bild zeigt (von links): Claus Witte, Vorsitzender der „Gelnhäuser Tafel“, Hannah Rudolf, Fachbereich Kultur und Tourismus, und Bürgermeister Thorsten Stolz.

 

 

 


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