Neujahrsgruß 2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger,


auf diesem Wege wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2015.


Zu Beginn des neuen Jahres stehen die Vorzeichen für Gelnhausen insgesamt gut und in vielen Bereichen erfährt unsere Heimatstadt eine positive Entwicklung. In diesem Zusammenhang nenne ich einige Zahlen, die für sich sprechen und um die uns andere Städte und Gemeinden beneiden: Trotz des demographischen Wandels verzeichnet die Barbarossastadt weiter steigende Einwohnerzahlen. Im vergangenen Jahr kletterte die Einwohnerzahl über die 22.000er Marke. Mittlerweile leben in Gelnhausen, Hailer, Meerholz, Roth, Höchst und Haitz insgesamt 22.099 Menschen. Seit Jahren haben wir mehr Zuzüge als Wegzüge zu verzeichnen. Gleichzeitig ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Gelnhausen stark angestiegen und zwar von 11.000 auf mittlerweile 12.600. Jeden Tag kommen mehr Einpendler nach Gelnhausen, um hier zu arbeiten, als Auspendler die Stadt verlassen. Einher geht diese Entwicklung mit einer starken Nachfrage nach Gewerbeflächen und Baugrundstücken.


Dies ist auch der Grund dafür, warum wir in Meerholz das Baugebiet „Bruchweg“ entwickeln. Seit November laufen dort die Erschließungsarbeiten für Kanal- und Straßenbau. Insgesamt entstehen dort 20 Bauplätze. Parallel laufen die Vorbereitungen für das Neubaugebiet „Mittlauer Weg“. Bis Herbst 2015 sollen dort die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen sein. Nachdem im Technologie- und Dienstleistungszentrum Herzbachtal und auf dem früheren Panzerabstellplatz alle städtischen Grundstückflächen verkauft oder reserviert sind, steht die Erweiterung des Gewerbegebietes Hailer-Ost an. Rund 20.000 qm werden wir hier entwickeln, um den Anfragen von Unternehmen in den Bereichen „produzierendes Gewerbe“ und „Dienstleister“ gerecht zu werden. Die baurechtlichen Voraussetzungen sollen hier ebenfalls bis Herbst 2015 geschaffen werden.


All dies spricht für die Attraktivität Gelnhausens und die gute Infrastruktur, die unsere Stadt lebens- und liebenswert macht.


Positiv entwickelt sich auch die Finanzsituation der Stadt Gelnhausen. Durch die Teilnahme am Kommunalen Schutzschirm hat sich die Stadt Gelnhausen verpflichtet, bis zum Jahre 2017 den Haushaltsausgleich zu schaffen und Konsolidierungsmaßnahmen auf der Ausgaben- und Einnahmenseite umzusetzen. Nach 2013 ist es auch in 2014 gelungen, die Auflagen und strengen Vorgaben der Aufsichtsbehörden zu erfüllen. Hier ist Gelnhausen auf einem guten Weg, auch wenn ich weiß, dass die Umsetzung vieler Konsolidierungsmaßnahmen nicht immer einfach und durchaus schmerzlich war und ist. Der eingeschlagene Konsolidierungsweg ist aber richtig, denn das „Schuldenmachen“ der  80er und 90er Jahre ist – neben immer neuen Aufgaben, die Bund und Land den Städten und Gemeinden übertragen - auch ein Grund dafür, warum sich heute viele Kommunen in schwierigen Haushaltslagen befinden. Durch das Erreichen des Haushaltsausgleichs – spätestens 2017 – erlangen wir unsere finanzielle Handlungsfähigkeit zurück. Obwohl es im Zuge des Haushaltskonsolidierungsprozesses keine Denkverbote gab, so haben wir bewusst darauf geachtet, die gute städtische Infrastruktur nicht zu gefährden. Das bedeutet konkret, dass wir beispielsweise Änderungen / Einsparungen beim Stadtbus vorgenommen haben, das System als solches aber nicht zerstört haben. Dies muss man vor dem Hintergrund sehen, dass die gute städtische Infrastruktur auch ein wichtiger Grund dafür ist, warum unsere Stadt – im Vergleich zu vielen anderen Kommunen – eine positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen hat. Was Gelnhausen in den zurückliegenden Jahren an Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt hat, steht vielen Städten und Gemeinden noch bevor. Wir sind auf einem guten Weg und im Hinblick auf unsere Stadt kann ich sagen: Es ist Land in Sicht und WIR haben es gemeinsam geschafft. Mit WIR meine ich die politisch Verantwortlichen einerseits, die in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung den Mut hatten auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, und andererseits die Bürgerschaft, die in großer Mehrheit Verständnis für den eingeschlagenen Weg aufgebracht hat.


Unsere Heimatstadt Gelnhausen ist insgesamt gut aufgestellt. Stellen Sie sich einfach mal die Frage, in welcher Stadt mit 22.000 Einwohnern, Sie eine so gut ausgebaute Infrastruktur (medizinische Versorgung, breite schulische Angebote, gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Freibad, Hallenbad, Sport- und Freizeitanlagen, Stadtbus, wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten, interessante Kultur- und Freizeitangebote und eine hervorragende verkehrstechnische Anbindung an die Rhein-Main-Region) vorfinden? Ich glaube, da kann man lange suchen. Für uns in Gelnhausen sollte diese Erkenntnis ein Grund dafür sein, selbstbewusst ins neue Jahr zu gehen. Genauso sollte diese Erkenntnis aber auch Verpflichtung dahingehend sein, gemeinsam daran zu arbeiten, dass dies auch weiterhin so bleibt.


Herzliche Grüße


Ihr
Thorsten Stolz
Bürgermeister


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