Positives Beispiel erfolgreicher interkommunaler Zusammenarbeit:

Frankfurt/Gelnhausen. Ein positives Beispiel für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit wurde am Montag in Frankfurt zwischen der der Stadt Frankfurt und 11 Städten und Gemeinden aus dem Main-Kinzig-Kreis im wahrsten Sinne des Wortes „besiegelt“: Vertreter der Stadt Frankfurt und der Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis unterzeichneten eine öffentlich rechtliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Behördennummer 115. Gleichzeitig haben die Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis unter Federführung der Stadt Gelnhausen einen Förderantrag beim Land Hessen aus den Töpfen der Mittel zur Förderung der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ auf den Weg gebracht. Neben den „Pionieren“ der 115 im Main-Kinzig-Kreis (Gelnhausen, Linsengericht und Niederdorffelden), wurden am Montag acht weitere Kommunen in den 115-Verbund der Stadt Frankfurt aufgenommen: Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Freigericht, Hasselroth, Langenselbold, Maintal, Nidderau und Rodenbach. Dadurch haben nun rund 160.000 Menschen die Möglichkeit auf den Service der deutschlandweit einheitlichen Behördennummer 115 zurück zu greifen.


Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Bürgermeister oder deren Vertreter aus dem Main-Kinzig-Kreis in Frankfurt: „Der Main-Kinzig-Kreis als bevölkerungsreichster hessischer Landkreis gehört zur Rhein-Main-Region einfach untrennbar dazu. Gerade deshalb freut es mich besonders, dass die 115 mit ihrem praktischen telefonischen Lotsendienst durch Ämter und Behörden über Frankfurts Stadtgrenzen hinaus Schule macht. So profitieren die Bürger der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ganz praktisch von dieser modernen Verwaltungskooperation.“


Wie Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz berichtet, hat sich die Barbarossastadt in den zurückliegenden Monaten darum gekümmert, dass weitere Städte und Gemeinden dem 115-Verbund mit Frankfurt beitreten und den Weg der interkommunalen Zusammenarbeit beschreiten. „Es hat große Vorteile, hier auf einen starken Partner wie Frankfurt zurück zu greifen, bevor jede einzelne Kommune für sich versucht etwas aufzubauen und ich freue mich, dass neben den bisherigen drei Partnern Gelnhausen, Linsengericht und Niederdorffelden acht weitere Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis dem Verbund beigetreten sind.“ Zudem haben die 11 Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis noch einen Förderantrag beim Land Hessen gestellt. Die Stadt Gelnhausen kooperiert bereits seit September 2011 mit der Stadt Frankfurt.


Das übergreifende Ziel der Behördennummer 115 ist es, allen Bürgern den Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu erleichtern, und zwar gleichgültig, ob es um Angelegenheiten der Städte und Gemeinden, des Landes oder des Bundes geht. Die sonst in Ämtern und Behörden zentrale Frage nach der Zuständigkeit rückt bei der 115 völlig in den Hintergrund. Ob Fragen zu Einwohnermeldeamt, Bauaufsicht, Standesamt oder Kfz-Zulassung, der Müllabfuhr oder zum Elterngeld – unter der Telefonnummer 115 erhalten die Bürger umfassend und freundlich Auskunft, unabhängig davon, welche Institution betroffen ist. Das komplett auf freiwilliger Basis aufgestellte Angebot vernetzt dabei Kommunen, Länder und Bund, so dass überall Informationen schnell und kompetent abrufbar sind.


Erreichbar ist die 115 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Die 115 (ohne Vorwahl) ist sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk wie eine Ortsnetzrufnummer eingerichtet. Sie kann somit zum Ortstarif gewählt werden und ist flatratefähig. Wer also eine Festnetz-Flatrate hat, kann die 115 kostenlos erreichen. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.115.de.

 

Foto: Interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich erweitert: Neben den bisherigen „Pionieren“ Gelnhausen, Linsengericht und Niederdorffelden treten acht weitere Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis dem 115-Verbund bei. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, begrüßte die Vertreter aus dem Main-Kinzig-Kreis in Frankfurt, darunter auch Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz.


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