Rathauschef weist beispiellose Negativkampagne der CDU zurück

Als beispiellose Negativkampagne bezeichnet Bürgermeister Thorsten Stolz Äußerungen der heimischen CDU, die wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung der Stadtverordneten überraschend und ohne Not Stimmung gegen das im ehemaligen Kaufhaus JOH geplante „Barbarossa City-Outlet“ macht. „Obwohl die CDU wie alle anderen Fraktionen auch von Anfang an eingebunden war und in allen Sitzungen mit am Tisch saß, fängt sie über’s Wochenende an, gegen dieses für unsere Stadt so wichtige Projekt Stimmung zu machen und versucht, Beteiligte in Misskredit zu bringen. Das ist beispiellos. So etwas habe ich in meinen acht Jahren als Bürgermeister noch nicht erlebt“, kritisiert der Rathauschef.

So sei das gesamte Verfahren von Anfang an transparent gewesen. „Zu den letzten beiden entscheidenden Magistratssitzungen haben wir bewusst alle Fraktionsvorsitzenden, den Ortsvorsteher von Gelnhausen-Mitte und den Vorsitzenden sowie den Geschäftsführer des Stadtmarketing- und Gewerbevereins eingeladen. Und zwar nicht nur, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten, sondern auch, weil uns deren Meinungen wichtig sind“, betont Thorsten Stolz. Er berichtet weiter: „Wiederholt haben sowohl der Outlet-Investor als auch wir als Verwaltung angeboten, in die Fraktionen zu kommen und bei offenen Fragen jederzeit Antworten zu liefern. Von diesen Gesprächsangeboten hat die CDU aber bis heute nicht Gebrauch gemacht“.

Das Verhalten der CDU erstaunt Thorsten Stolz umso mehr, da ihre Verantwortungsträger in den vergangenen Wochen und Monaten nach den entsprechenden Abstimmungen in Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und im Rahmen von interfraktionellen Gesprächen keinerlei Kritik übten oder Ablehnung an den Tag legten am bisherigen Kurs des Magistrates, nun aber - fünf Tage vor der Entscheidung - plötzlich ihre Negativkampagne starteten. „Die Wortführer in der CDU schüren damit ein investorenfeindliches Klima, das weit über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt  und Investoren verschreckt, die eigentlich sehr stark am Standort Gelnhausen interessiert sind“, kritisiert Stolz und betont: „Ich werde nicht akzeptieren, dass offenbar aus parteitaktischen Gründen auf einmal die Seriosität unserer Verhandlungspartner oder gar von uns selbst in Zweifel gezogen wird. Das, was die CDU da macht, entspricht nicht unserem Stil im Umgang mit Investoren, der in den letzten Jahren zu zahlreichen Gewerbeansiedlungen und Neubauprojekten in Gelnhausen geführt hat“.

Der Rathauschef erinnert an den einstimmigen Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten aus dem Frühjahr dieses Jahres, das leerstehende Kaufhaus JOH zu kaufen. Ebenso unterstützten die Fraktionen das Vorhaben des Magistrates, die Immobilie im Rahmen der zwischenzeitlich eingeleiteten Zwangsversteigerung im Juli zu erwerben. „Wir haben damals gesagt, wir machen das, um größtmöglichen Einfluss auf die Entwicklung des Areals zu bekommen. Wir haben im selben Atemzug ebenfalls immer gesagt, dass wir mit den Investoren detaillierte Gespräche führen werden, die bereits seit Monaten Kontakt zur  Stadt halten. Und genau das haben wir bisher getan“, berichtet Thorsten Stolz. Nie habe sich die CDU zu Wort gemeldet, Kritik vorgebracht oder gar dem Kurs des Magistrats widersprochen.

Thorsten Stolz weist in diesem Zusammenhang selbstverständlich darauf hin, dass das „Barbarossa City-Outlet“ auch noch scheitern könnte, beispielsweise wenn es dem Betreiber nicht gelinge, die benötigten Mieter zu aquirieren. Mit den Plänen für das innerstädtische Outlet liege jedoch ein Konzept auf dem Tisch, das der Barbarossastadt ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region verschaffe, das Handel, Gastronomie, Kultur und Freizeit verbindet. „Für dieses Vorhaben werde ich mich weiterhin mit ganzer Kraft einsetzen. Wer einem solchen Projekt von Anfang an keine Chance gibt, der ist schon von vornherein gescheitert“, so der Bürgermeister abschließend.


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