Vorbereitungen für größten Adventskalender in der Region

Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die  dritte Auflage des überdimensionalen Gelnhäuser Adventskalenders mitten in der Altstadt, an dem sich auch 2015 pünktlich zum 1. Dezember das erste Fenster öffnet. In einem gemeinsamen Projekt der Stadt Gelnhausen, des Fördervereins der Gelnhäuser Kindergärten e.V., des Fördervereins „Barbarossakinder - Pro Kinderklinik Gelnhausen - e.V.“ und der ortsansässigen Firma „Günzel & Kreuzer Werbetechnik“ entsteht an der Fassade der früheren Bürgerschule am Obermarkt der größte beleuchtete Adventskalender der Region. Bürgermeister Thorsten Stolz hat jetzt alle Kindertagesstätten und Grundschulen angeschrieben und die Kinder um ihre Mithilfe gebeten: Sie möchten wieder Bilder unter dem Motto „Mein schönstes Weihnachtsbild“ malen. 24 der Motive werden dann für den Adventskalender ausgesucht. 

„Nach der positiven Resonanz von Besuchern und Bürgern auf den großen Adventskalender an der ehemaligen Bürgerschule in den Vorjahren soll er auch 2015 zum festen Bestandteil der Weihnachtsstadt Gelnhausen werden“, freut sich Bürgermeister Stolz auf viele bunte Weihnachtsbilder der Fünf- bis Zwölfjährigen. 24 der eingereichten Motive, die von Kindern gemalt wurden, werden vergrößert, auf Folie aufgebracht, an den Fenstern der Bürgerschule installiert und beleuchtet. Die Mädchen und Jungen werden  gebeten ihre Bilder - versehen mit Namen, Alter und Wohnort - bis 3. November an der Infothek im Rathaus abzugeben. Eine Jury sucht dann 24 Bilder aus, die vergrößert und auf dem Adventskalender zu sehen sein werden. „Hier rufen wir alle Kinder auf mitzumachen und ihre Ideen zu Papier zu bringen“, so die Initiatoren. Wegen der späteren Vergrößerung müssen die Bilder auf DIN-A4 (Hochformat) mit kräftigen Farben gemalt werden.

Thorsten Stolz als Rathauschef, Dr. Esther Hansch, Selma Kirch und Simone Albert vom Förderverein Gelnhäuser Kindergärten e.V., Bettina Büdel, Ole Schön und Jutta John-Schneider vom Förderverein „Barbarossakinder - Pro Kinderklinik Gelnhausen - e.V.“ sowie Martin Günzel von der Firma Günzel & Kreuzer Werbetechnik suchen für das Projekt auch noch weitere Sponsoren, für die sich das Engagement allemal lohnt: „Der Adventskalender ist nicht nur Anziehungspunkt für Bürger und Besucher der schönen Stadt Gelnhausen in der Vorweihnachtszeit, sondern unterstützt und fördert auch die wichtige Arbeit der beiden Fördervereine.“ Firmen und Institutionen in der Region empfehlen sie: „Anstatt teure Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und Kunden zu kaufen, ist der Adventskalender eine gute Gelegenheit, um eine tolle Aktion in der Vorweihnachtszeit zu unterstützen, deren Erlöse zugleich örtlichen Kinderprojekten zugute kommen“. Eine Tafel am Eingang des Rathauses informiert auch in diesem Jahr wieder über Spender und die jungen „Künstler“.

Insgesamt gibt es 22 Fenster in der „normalen Größe“, für die sich die Initiatoren eine Spende von 300 Euro pro Fenster erhoffen. Die beiden großen Fenster sind für den 6. und 24. Dezember vorgesehen. Hier planen die Initiatoren mit Spenden in Höhe von 500 und 750 Euro. Neben Firmen und Institutionen aus Gelnhausen und der Region, können auch Privatpersonen das Projekt unterstützen. „Selbst kleine Beträge, die gespendet werden, helfen bei der Umsetzung des Projektes und kommen den beiden Fördervereinen, und somit Kindern, zugute“, so die Initiatoren. Kleinere Spenden werden zusammengefasst, um einzelne Fenster zu finanzieren. So ist garantiert, dass jeder Euro zur Finanzierung des Projektes beiträgt.

Wer das Projekt unterstützen möchte, der richtet seine Spende an: Stadt Gelnhausen, Kreissparkasse Gelnhausen - IBAN: DE15 5075 0094 0000 0010 16 - BIC: HELADEF1GEL, Verwendungszweck: Spende Adventskalender. Unternehmen und Firmen aus der Region, die das Projekt unterstützen möchten, melden sich im Rathaus unter der Telefonnummer 06051/830-101 oder unter der E-Mail-Adresse e.koch@gelnhausen.de.

Starke Unterstützung erhalten die Initiatoren durch das Gelnhäuser Unternehmen Günzel & Kreuzer Werbetechnik. „Wir haben das Gesamtkonzept für die Umsetzung erarbeitet und führen die notwendigen Arbeiten aus“, berichtet Geschäftsführer Martin Günzel. Zu seinen Beweggründen sagt er: „Als ortsansässiges Unternehmen ist es uns wichtig, ein solches sinnvolles Projekt, das hoffentlich viele Menschen erfreut und gleichzeitig Kinderprojekte unterstützt, zu fördern.“ Wie Martin Günzel weiter berichtet, wird für die Beleuchtung des Kalenders bewusst energiesparende LED-Technik verwendet.


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