Wirtschaftsstandort wächst weiter: Rekordhoch bei Arbeitsplätzen

In der Barbarossastadt arbeiten so viele Menschen wie noch nie: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist mit 12.916 auf ein neues Rekordhoch gestiegen, geht aus der Hessischen Gemeindestatistik 2014 hervor, die das Statistische Landesamt jetzt veröffentlicht hat. „Die Zahlen spiegeln die positive Entwicklung der zurückliegenden Jahre am Wirtschaftsstandort Gelnhausen und viele getätigte Investitionen wider, die im gesamten Stadtgebiet sichtbar sind. Ich glaube, hier kann man sagen, dass die Richtung stimmt“, freut sich Bürgermeister Thorsten Stolz.

Demnach sind in Gelnhausen in den zurückliegenden fünf Jahren insgesamt rund 1.700 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. 2008 lag die Zahl der Arbeitsplätze noch bei 11.174, die Statistik 2014 zählt nun 12.916. Die Barbarossastadt steht in der aktuellen Arbeitsplatz-Statistik im kreisweiten Vergleich somit noch vor Maintal, der zweitgrößten Kommune im Main-Kinzig-Kreis, und direkt hinter der Stadt Hanau.

Die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Gelnhausen zeigt sich aber nicht nur an der steigenden Zahl von Arbeitsplätzen, sondern auch an den zahlreichen Gewerbeneuansiedlungen und dem Ausbau bestehender Firmen, betont Bürgermeister Stolz: „ Uns ist es in den letzten Jahren gelungen, viele Firmen von außerhalb nach Gelnhausen zu holen“.

Da der ehemalige Panzerabstellplatz mittlerweile komplett vermarktet ist und die Stadt Gelnhausen in Hailer-Ost und im Technologie- und Dienstleistungszentrum Herzbachtal über keine weiteren Grundstücksflächen mehr verfügt, kündigt der Rathauschef in diesem Zusammenhang eine Erweiterung des Gewerbegebiets Hailer-Ost an, denn die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken sei weiterhin sehr gut. „Hier will die Stadt Gelnhausen weitere Unternehmen aus den Bereichen produzierendes Gewerbe und Dienstleister ansiedeln“, berichtet der Bürgermeister.

Und auch in der Stadtkasse macht sich der Wachstum des Wirtschaftsstandortes Gelnhausen positiv bemerkbar. „Die Gewerbesteuereinnahmen  entwickeln sich insgesamt auf einem hohen Niveau und liegen unmittelbar hinter der Einkommensteuer. Es zahlt sich jetzt aus, dass wir in den zurückliegenden Jahren auf die Ansiedlung von kleineren und mittleren Firmen im Bereich des produzierenden Gewerbes und die Ansiedlung interessanter Dienstleister gesetzt haben“, betont Thorsten Stolz. Denn von den 12.916 Arbeitsplätzen entfallen alleine 4.076 auf das produzierende Gewerbe. Im Bereich öffentlicher und privater Dienstleistungen sind in Gelnhausen 4.535 Menschen beschäftigt.

Eine absolute Spitzenposition nimmt die Barbarossastadt übrigens bei der Zahl der Einpendler ein. Sie liegt bei mittlerweile 10.346, die Zahl der Auspendler  bei 5.414. „Das bedeutet im Klartext nicht nur, dass jeden Tag mehr Menschen nach Gelnhausen kommen, um hier zu arbeiten, als Gelnhäuser die Stadt verlassen. Es bedeutet vielmehr auch, dass die in Gelnhausen ansässigen Unternehmen, Dienstleister, Institutionen und Verwaltungen Arbeitsplätze für die gesamte Region vorhalten“, so der Gelnhäuser Bürgermeister. Besonders bemerkenswert: Außer Gelnhausen und Hanau verzeichnet keine der 29 Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis einen positiven Pendler-Saldo. Und noch ein Vergleich macht deutlich, was die Zahl von rund 13000 Arbeitsplätzen am Standort Gelnhausen bedeutet: Gründau, Biebergemünd, Linsengericht, Hasselroth und Wächtersbach kommen selbst zusammen nicht auf die Anzahl von Arbeitsplätzen, die in der Barbarossastadt mittlerweile entstanden sind.

Bürgermeister Thorsten Stolz führt diese Entwicklung auch auf die hervorragende Infrastruktur in Gelnhausen zurück: „Die gute verkehrstechnische Anbindung an die Rhein-Main-Region, die hohe Zentralität Gelnhausens, gute Kinderbetreuungseinrichtungen, eine überdurchschnittliche medizinische Versorgung und interessante Sport- und Freizeiteinrichtungen sind unsere Pluspunkte“. Hinzu komme die Tatsache, dass in Gelnhausen alle Schulformen vertreten sind.

Zusammenfassend bilanziert der Rathauschef auch mit Blick auf den Konsolidierungskurs der letzten Jahre: „Wir merken die positiven Auswirkungen unseres Wachstums, und zwar sowohl im Bereich der Wirtschaft als auch bei der steigenden Zahl unserer Einwohner“. Dies führe, natürlich immer etwas zeitversetzt, zu höheren Anteilen an der Einkommensteuer, höheren Anteilen an der Umsatzsteuer und natürlich zu einem positiven Gewerbesteueraufkommen. Deshalb fällt das Fazit von Thorsten Stolz eindeutig positiv aus: „Wir spüren jetzt, dass unser Weg richtig war und richtig ist, auch wenn es einen längeren Atem braucht“.


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