Während die Malereien noch der Bauzeit der Kirche angehören, stammen die Altäre wie auch die übrige Ausstattung aus dem spätgotischen Mittelalter. Von den fünf Altären sind die meisten Flügelaltäre. Vier stehen auf steinernen Mensen aus dem 13. Jahrhundert.Der Hochaltar im Chor, der Maria geweiht, ist der einzige, der signiert ist: "1500 Nikolaus Schit". Im Inneren des Schreins stehen fünf große, goldene Schnitzfiguren. Von links: Petrus, Johannes der Täufer, Maria, Johannes der Evangelist und Paulus. Über der mit reichem Maßwerk und Kielbogen ausgefüllten Bekrönung steht unter einer Turmspitze ein Ecce-homo.— Die Flügel zeigen auf Goldgrund gemalte Heilige unter Laubwerk-Ornament.

Der dreiteilige Altar im südlichen Nebenchor (Annenaltar) zeigt in der Mitte unter Ziergiebeln eine Annaselbdrittgruppe mit zwei Heiligen. Die bemalten Flügel stellen innen links die Geburt Christi, rechts die Anbetung der Könige dar. Außen ist die Verkündigungsszene wie am Hochaltar zu sehen. Auf der Predella am Altarsockel: Schwebende Engel mit dem Schweißtuch der Veronika.

Die drei Tafeln des Altars im nördlichen Nebenchor (Nikolausaltar) sind mit vergoldetem und bemaltem Schnitzwerk gefüllt. In der Mitte steht unter einem Zweig- und Blattwerkbaldachin der Gekreuzigte auf der Schädelstätte, zu Füßen kniet Maria Magdalena. Ihr gegenüber sprießt aus dem Boden der Baum des Lebens. Auf den Flügeln erkennen wir zwei Bischofsfiguren, beide in Flachrelief und unter Laubschnitzereien. Links: St. Martin, rechts: St. Nikolaus von Myra. Nach diesem Heiligen, dem Patron der Fischer, Bettler, Kinder und Bräute, wird der Schrein auch der Nikolaus- oder Brautaltar genannt.

Die Tafel des Laienaltars zum Heiligen Kreuz unter dem Lettner ist in mehrere Felder eingeteilt, die mit kleinen, vergoldeten Figuren besetzt sind. Im Mittelfeld knien Engel auf verschiebbaren Tafeln, die beim Öffnen einen Blick in den Chor freigeben. Über diesem Feld ist die Kreuzigung mit Maria und Johannes dargestellt, links und rechts stehen in zwei Reihen die Zwölf Apostel. In den Ecken oben und unten sind die vier Evangelisten-Symbole zu sehen: Adler, Engel, Stier und Löwe, alle geflügelt.

Im dreiteiligen Schnitzaltar an der Südwand der Taufkapelle im Westen steht in einer Nische des Mittelfeldes eine vom Strahlenkranz umgebene Madonna mit Kind. Auf den Flügeln sind im Flachrelief dargestellt: Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist. Die Schnitzfiguren gehören in die Zeit Riemenschneiders und Hans Backoffens.

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