Restaurierungsarbeiten

Solche sind wiederholt vorgenommen worden. Besonders umfangreich waren die von 1877 - 79. Der Vierungsturm erhielt erst damals die acht Engelfiguren auf den Giebelspitzen. Der südliche Turm, der nach dem Dreißigjahrigen Krieg sich geneigt hatte, sollte erst in seiner Art erhalten bleiben, da er lange als das Wahrzeichen Gelnhausens galt. Jetzt, 1877, wurde auch sein Helm gerade gerichtet.

Im Zweiten Weltkrieg wurden der Kirche durch Artilleriebeschuß große Schaden zugefugt, von denen besonders der Vierungs- und Westturm betroffen waren. Eine Inschrift am nördlichen Querhausportal verweist auf die seit 1945 durchgeführten Wiederherstellungsarbeiten.

Die letzten umfangreichen Erneuerungsarbeiten im Innern der Kirche fanden 1962/63 statt. Dabei wurde die Kanzel des 19. Jahrhunderts entfernt und durch die der Renaissance ersetzt. Ferner wurden an den Wangen der Bänke Veränderungen so durchgeführt, daß nach Beseitigung der Verzierungen des 19. Jahrhunderts eine dem Stil der Kirche angemessene Form gefunden wurde. Eine Erneuerung erfuhren auch die flachen Holzdecken. Beseitigt werden mußten die buntbemalten Fenster aus dem 19. Jahrhundert, die nun mit Antikglas und Rautenmusterung bzw. Quadraten ausgestattet wurden. Wie Bänke, Orgel und Decken durch einen kräftigeren Farbanstrich betont wurden, so sind auch die Pfeiler und Säulen neu getönt worden, während die ursprünglich kahlen Wände zum ersten Mal eine Quaderung erhielten.

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