Ausstellung

1001 Lights

Tanzrauschen e.V., ein Verein und Netzwerk für alle Bereiche der globalen Tanzfilmbewegung, präsentiert in Zusammenarbeit mit Jüdisches Leben in Deutschland 2021, dem Main-Kinzig-Kreis (Zentrum für Regionalgeschichte) und der Stadt Gelnhausen die Video-Arbeit „1001 Lights“ aus Kanada zum Ritual des Anzündens der Kerzen am Schabbat. Nach internationalen Ausstellungen ist die Multichannel-Videoinstallation jetzt auch in Deutschland an unterschiedlichen Orten zu sehen; nach Städten wie Bremen, Wuppertal und Duisburg folgt nun Gelnhausen. Die Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstreicht die Bedeutung des Projekts.

Die zum Innehalten einladende Installation von Mouvement Perpétuel aus Kanada bezieht sich auf das jüdische Leben, ist darüber hinaus jedoch für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv. Sie stellt Fragen nach dem Ritual: Was gibt es uns? Was sind für uns besondere Momente? Was bedeutet Kerzenlicht? Wann zünden Menschen Kerzen an? Was bedeuten ritualisierte Bewegungen?... Die Arbeit erzeugt Stille, fordert zu Reflexion, Besinnung und Verbundenheit auf.

 

Die 15-minütige Videoinstallation läuft im Loop (Dauerschleife) und arbeitet mit den Mitteln der Videokunst und der Choreographie. Dabei werden choreografierte Bewegungen von professionellen Tänzerinnen ebenso wie die ritualisierten Handbewegungen der praktizierenden Frauen (Non-Professionals) verarbeitet. Die Präsentation dieses Kunstwerkes ist täglich von 16 bis 20 Uhr in der Ehemaligen Synagoge zu sehen.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 2. Juni 2022, um 19 Uhr, in der Ehemaligen Synagoge statt. Einlass ist um 18 Uhr. Die Künstler Marlene Millar und Philip Szporer von Mouvement Perpétuel aus Kanada werden anwesend sein. Gelnhausens Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner und die Soziologin Professor Dr. Rosemarie Schade werden die Ausstellung eröffnen.

Ergänzend zur Ausstellung findet am Pfingstsonntag, 5. Juni, um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) ein Konzert mit dem Titel „Verwehte Lieder – Chansons und Lieder der 1920er und 30er Jahre“ mit Judith Genske, Gesang (Speyer/Wuppertal) und Pascal Schweren, Klavier (Düsseldorf), statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tanzrauschen.de und www.mkk.de