Experimentelle Adventszeit

Eine ganz besondere Einstimmung auf die Adventszeit bietet die Kultourismusabteilung der Stadt Gelnhausen in Zusammenarbeit mit der Musikschule Main-Kinzig unter der Überschrift „Musikalischer Weihnachtsmarkt“ in der Ehemaligen Synagoge an: Ein Workshop für Kinder entführt am 7. Dezember 2019 in die Welt des elementaren Musiktheaters und unter dem Titel „Grenzenlos“ gehen Bewegung und Gesang am Abend ab 20 Uhr eine außergewöhnliche Allianz ein. Der Workshop findet von 10.30 Uhr bis 15 Uhr statt und steht unter dem Titel „Wo die wilden Kerle wohnen - Elementares Musiktheater mit der Musikschule Main-Kinzig“. Er richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Im Mittelpunkt steht die spannende Geschichte von Maurice Sendak (USA), einem US-amerikanischen Illustrator, Kinderbuchautor und Bühnenmaler. Sendak, ein Kind polnisch-jüdischer Einwanderer, zeichnete bereits im Alter von sechs Jahren mit seinem Bruder Jack sein erstes Kinderbuch. Später erlernte er den Beruf des Dekorateurs, blieb aber seinem Wunsch, Zeichner zu werden, treu. Der Realismus und die Gewalttätigkeit in seinen Kinderbüchern, die er selbst im psychologischen Sinne von Bewältigung und Stärkung verstand, stieß bei den Kritikern auf wenig Gegenliebe, trotzdem gelang ihm 1963 mit „Wo die wilden Kerle wohnen“ der Durchbruch auf internationaler Ebene. 2009 kam die Verfilmung in die Kinos. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time soll ihn in den 1960er Jahren sogar als den „Picasso der Kinder“ bezeichnet haben.

Im Workshop wird unter Einbeziehung von ganz elementaren Instrumenten für alle Theater gespielt, gebastelt, gesungen, gemalt, musiziert und sich verkleidet. Anschließend findet eine Präsentation mit Werkschau statt. Abschluss: 15.00 Uhr. Teilnehmergebühr: 25 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt die Musikschule Main-Kinzig unter der Telefonnummer 06051/14015 oder der Mailadresse info@mkk-musik.de an. Dort gibt es auch weitere Informationen.

Um 20 Uhr startet in der Ehemaligen Synagoge unter dem Titel „GRENZENLOS“ das Programm für die Erwachsenen. Hinter dem Titel verbergen sich Tanz und Körperskulptur, Bewegung die klingt – Klänge, die sich bewegen. Die erfolgreiche Solistin und Gesangspädagogin der Musikschule Main-Kinzig, Cornelia Sander, geht gemeinsam mit Silvana Östreich, die die Leitung des Gesamtprojektes innehat und verantwortlich für den tänzerischen Aspekt zeichnet, mit einer neuen experimentellen Tanz-, Gesangs- und Theaterproduktion auf die Bühne. Neun Frauen aus der Gesangsklasse von Cornelia Sander gestalten unter professioneller tänzerischer und gesanglicher Betreuung tänzerisch, gesanglich und darstellerisch Ideen und Momente in der Auseinandersetzung mit dem Thema Grenzen und Grenzüberschreitung.

Die Ehemalige Synagoge schafft aufgrund ihrer räumlichen, insbesondere akustischen Gegebenheiten eine ganz besondere Umgebung, die direkt in die gestalterische Konzeption mit einbezogen wird. Neben Silvana Östreich und Cornelia Sander wird auch Walter Dorn, Querflötist und Fachbereichsleiter Blasinstrumente der Musikschule im Verband deutscher Musikschulen (VdM), mit spannenden Klängen und Soundexperimenten zugegen sein. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 16 Euro (ermäßigt zwölf Euro) an der Infothek im Rathaus oder in der Tourist-Info. Karten kosten an der Abendkasse 18 Euro (ermäßigt 14 Euro).


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