Krabbeln in der Übergangs-Kita

Zwei U3-Gruppen werden bis zur vollständigen Sanierung des zentralen Krippenhauses am Gelnhäuser Hallenbad in krippengerecht ausgebauten Raummodulen betreut. Das teilte Bürgermeister Daniel Christian Glöckner jetzt mit. Die Kinder mussten wegen eines Wasserschadens im September ausgelagert werden. Zwei von insgesamt vier Gruppen werden im Dorfgemeinschaftshaus Höchst betreut, die anderen Kinder werden Anfang Dezember in die Raummodule, die dem jetzigen Krippenhaus vorgelagert werden, einziehen.

Ein Wasserschaden im neuen zentralen Krippenhaus am Hallenbad in Gelnhausen machte eine komplette Auslagerung der Kinder unumgänglich. „Nach Feststellung des Schadens haben wir sofort unsere Fachleute zusammengezogen und Lösungen erarbeitet. Das Wohl der Kinder war mir wichtig, deshalb haben wir sie schnellstmöglich nach Höchst gebracht“, so Bürgermeister Daniel Christian Glöckner. Dort waren die Kleinkinder vor dem Umzug ins neue Krippenhaus bereits ein Jahr lang im entsprechend umgestalteten Kollegbereich betreut worden.

Der Magistrat machte sich am 23. Oktober selbst ein Bild vom Ausmaß des Schadens. Zwischenzeitlich hat ein Sachverständigenbüro für Gefahrenabschätzung und Sanierungsbegleitung bei Brand- und Wasserschäden die Räumlichkeiten begutachtet und Proben genommen. „Es konnte keine mikrobielle Belastung festgestellt werden“, so Glöckner.

Mit mehreren Lkw wird in Kürze eine komplette Kindertagesstätte anrücken. Sie umfasst etwa die Hälfte der Fläche des Krippenhauses und wird nach dessen Sanierung wieder abgebaut. 25 Raummodule bilden nach ihrer Montage die Interimslösung, in der alle für die U3-Betreuung nötigen Voraussetzungen erfüllt werden. Von Gruppenräumen, Schlafraum, Bewegungsraum, Waschräumen, Büro, über die Küche bis hin zu Heizung und Klemmschutz für die kleinen Finger ist der Bau auf die Bedürfnisse der Kleinkinder und ihrer Erzieherinnen zugeschnitten. Errichtet wird die Krippe aus Raummodulen direkt auf dem Parkplatz vor dem jetzigen Krippenhaus.

Zwei Gruppen werden mit ihren Erzieherinnen dort einziehen, zwei Gruppen verbleiben in den umgebauten Kollegräumen des Dorfgemeinschaftshauses Höchst. „Das Bauamt geht derzeit davon aus, dass Kinder und Erzieherinnen Anfang Dezember in die Übergangs-Krippe am Hallenbad einziehen können“, so Glöckner.

„Die Sanierungsmaßnahmen am zentralen Krippenhaus werden einige Monate in Anspruch nehmen. Wir können derzeit kein belastbares Datum nennen, an dem sie abgeschlossen sein werden“, bedauert der Rathauschef.

 

 

 

 

 


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