Vorbild für chinesische Waldwirtschaft

Die Stundenbank an der Waldkreuzung ist schlicht, aber eine lokale Berühmtheit. Denn sie besteht aus genau derselben Menge Holz, wie sie in einer Stunde im Stadtwald nachwächst. Die Gäste zeigten sich beeindruckt, zückten Handys, schossen Fotos. Die hochrangige chinesische Delegation, die mit Bürgermeister Daniel Christian Glöckner, Stefan Brinkmann, stellvertretender Leiter des Forstamtes Hanau-Wolfgang, dem neuen Revierförster Lukas Rippl und Dr. Ralph M. Ridder, der im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für das Forstministerium in Peking tätig ist, unterwegs war, steuerte aber  noch weitere Ziele im Gelnhäuser Stadtwald an. Dabei stand die multifunktionale Nutzung des Waldes für die hochrangigen Vertreter der chinesischen Forstwirtschaft, Wang Weisheng, Tang Jingquan, Zhang Liming, Zhang Jijun und Chen Dai, im Vordergrund. Auch für die schnell wachsende Volkswirtschaft China ist es eine Herausforderung, Ressourcen einzusparen und klimafreundliche Wege zu finden. Nachhaltige Lösungen sind gefragt, nicht nur im Bereich des Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes, sondern auch in der Land- und Forstwirtschaft. „Die Besitzstrukturen der Wälder in China haben sich stark verändert. Heute sind es vielfach kommunale Forste oder sie werden privat bewirtschaftet“, erläuterte Dr. Ridder. Dabei würden sie allerdings nicht wie in Deutschland multifunktional genutzt, sondern beispielsweise nur  für den Tourismus oder nur für die Waldwirtschaft.

Der Gelnhäuser Stadtwald bot den chinesischen Gästen ein anschauliches Beispiel dafür, wie Wälder vielfältig genutzt werden können – für die Naherholung, für kulturelle Angebote, die Holzwirtschaft, die Ökologie und als Lernort. Dafür diente der Waldkindergarten am Blockhaus als Beispiel, außerdem besuchten die chinesischen Gäste den Schillerstein und die Heinrichshöhe. Die Chinesen und Dr. Ridder bedankten sich für die interessanten Einblicke. Als nächstes Reiseziel stand für sie Schweden auf dem Programm.   Foto: Auch Kultur passt in den Wald: Die chinesische Delegation mit (rechte Seite von links) Bürgermeister Daniel Christian Glöckner, Lukas Rippl, Stefan Brinkmann und Dr. Ralph M. Ridder am Schillerstein.


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