Thomas Vetter nimmt Abschied | Gelnhausen

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Thomas Vetter nimmt Abschied

Trotz Corona-Pandemie hatte sich Thomas Vetter eine kleine Abschiedsfeier im Kreise seiner Kolleginnen und Kollegen auf dem Gelände des Betriebshofes im Galgenfeld gewünscht. Auf dem großen Areal war das Einhalten der Abstandsregeln problemlos möglich.

„Ich habe Sie als ‚Mann mit dem Lederkoffer‘ kennengelernt und mich immer gefragt, was Sie in der Aktentasche wohl mit sich führen“, leitete Bürgermeister Daniel Christian Glöckner seine Rede, in der er auch auf den Werdegang von Thomas Vetter einging, ein. Vetter begann 1970 eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker beim Autohaus Hempel, die er erfolgreich abschloss. Nach dem Wehrdienst arbeitete er bei drei Firmen in der Region in unterschiedlichen Sparten, bis er am 1. November 1978 zur Stadt Gelnhausen wechselte. Damals hieß der Betriebshof noch Bauhof und Thomas Vetter arbeitete sich bis zum Vorarbeiter für den Fuhrpark und schließlich bis zum stellvertretenden Betriebshofleiter hoch. Der Bürgermeister und die Personalrätin Marina Köhler-Sandner ließen in ihren Worten keinen Zweifel an der Hartnäckigkeit von Thomas Vetter, mit der er sich für seine Kollegen, für Teambildung und Lehrgänge - insbesondere in der Berufskraftfahrerfortbildung -  einsetzte.  „Er hat im Personalrat für den Betriebshof gekämpft“, fasste Köhler-Sandner Vetters langjähriges Engagement in der Interessensvertretung des städtischen Personals zusammen. Sie skizzierte Vetter als höflichen, flexiblen und engagierten Mitarbeiter, „der sich nie unterkriegen ließ. Danke, dass wir zusammenarbeiten durften“, so Marina Köhler-Sandner.

Betriebshofleiter Walter Triebel lobte Vetters Arbeitseinsatz und seinen Eifer. Und: „Es gab auch im größten Stress immer etwas zu lachen, wenn Du dabei warst.“

Thomas Vetter dankte seinen Kolleginnen und Kollegen für die jahrelange, gute Zusammenarbeit und kam dem Wunsch des Bürgermeisters in Bezug auf seine Aktentasche nach: „Bei meinen Besuchen im Rathaus hatte ich weder Wurstbrote noch alkoholische Getränke in der Tasche, sondern habe immer nur eines hin und her transportiert: Arbeitsunterlagen.“ Statt Papierkram gab es vom Bürgermeister und von Stefan Bechtold, Leiter Zentrale Dienste, dann zum Abschluss nützliche Geschenke und die besten Wünsche für den Ruhestand.