Theater & Literatur

Die Marquise von O...

Die Inszenierung der „Marquise von O…“ von Günter Bauer ist ganz nah an Heinrich von Kleists Text, an seiner Sprache, seinem Gehalt und doch lässt sie keinen Zweifel aufkommen, dass alt und klassisch, aktuell und spritzig sein kann. Das Turmalintheater ist für seine herausragenden Solo-Inszenierungen deutschlandweit bekannt, und Cornelia Gutermann-Bauer begeisterte in der Rolle der "Marquise von O..." mit ihrem ausdrucksstarken, textsicheren Spiel bereits bei den Kleist-Festtagen in Frankfurt/Oder das Publikum.

Zum Inhalt: Rätselhaft beginnt Kleists Geschichte der Marquise von O...: Wie kann eine „Dame von vortrefflichem Ruf“ ohne ihr Wissen schwanger werden?! Eine atemberaubende Folge von Ereignissen nimmt ihren Lauf. Ein Wechselbad von spannenden und überraschenden Augenblicken zieht den Zuschauer in den Bann der vielleicht ungewöhnlichsten Geschichte einer Liebe.

Und er sieht, wie eine Frau, hin- und hergerissen zwischen gesellschaftskonformen Verhalten und ihrem „innersten Gefühl“

schwankt und zu scheitern droht. Ausgeschlossen und verstoßen von Familie und Gesellschaft, beschließt sie, ihrem Gefühl zu folgen.

Doch da ereignet sich das Unerwartete ...

Nähere Informationen über das Tournee-Theater unter www.turmalintheater.de

Bildunterschrift: Textsicher und mit enormer Ausdrucksstärke: Cornelia Gutermann-Bauer setzt „Die Marquise von O…“ als Ein-Frau-Stück in Szene. Foto: Turmalin-Theater