Fastnachtsumzug 2019

 

Zum 48. Mal schlängelt sich am Samstag, 2. März 2019, ab 14.11 Uhr ein närrischer Lindwurm durch Gelnhausen. Über 1500 Närrinnen und Narren in bunten Kostümen und auf geschmückten Wagen erfreuen das Volk mit etwa 80 Zugnummern. Die Route hat sich nicht geändert, aber die After-Zug-Party mit der Gruppe „Backround“ findet aus organisatorischen Gründen erstmals an der Bleiche statt. 

Tausende von Schaulustigen werden in den Straßen und bei der After-Zug-Party erwartet. Damit dieses närrische Mega-Ereignis friedlich ablaufen kann, haben die Organisatoren wieder umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die Ordnungshüter werden streng auf die Umsetzung polizeilicher Vorgaben achten. 

Für das närrische Volk steht nun der Höhepunkt einer relativ langen Kampagne 2018/19 bevor. Der Startschuss für die wilde Zeit bis Aschermittwoch fällt am Samstag, 2. März 2019,  mit dem Umzug durch Gelnhausen. Startpunkt ist erneut die Einfahrt zum Ziegelhaus an der Kreuzung Altenhaßlauer Straße. Aufstellung nehmen die Motivwagen und Fußgruppen in der Altenhaßlauer Straße Richtung Kreisel am tegut/K898. Die Anfahrt für die Teilnehmer ist nur über Höchst und Altenhaßlau möglich (bitte Höhe der Wagen mit Blick auf die Unterführung beachten).

„Wir sind den Linsengerichtern sehr dankbar, dass wir ihr Gelände mitnutzen dürfen“, freut sich Zugmarschall Jens-Peter „JP“ Lühmann.  

Nach dem Start am Eingang des Ziegelhauses zieht der närrische Lindwurm in Richtung der Moderatoren Andreas Sonnenschein und Jakob Morkel, die sich vor dem ehemaligen Kaufhaus Joh postieren. Dort wacht auch die Jury mit strengen Augen über das Geschehen.   Sie wird wieder die kreativsten Gruppen und Motivwagen prämieren, wobei die Preisvergabe erneut von der Kreissparkasse Gelnhausen, der VR-Bank Bad Orb-Gelnhausen und der Würzburger Hofbräu unterstützt wird.

Laut Lühmann decken die teilnehmenden Vereine und Gruppen wieder eine breite Themenpalette ab, wobei natürlich auch aktuelle Entwicklungen in Deutschland und der Welt aufs Korn genommen werden. Eine weitere Moderatorenstation am Schifftor ist geplant.

Dort und am Ziegelturm gibt es während des Umzugs Getränke zu kaufen. Auf dem Schulhof der Philipp-Reis-Schule entsteht die „Familieninsel“, wo gerade Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen das Geschehen geschützt mitverfolgen können. All jene, die mit ihrem Nachwuchs direkt im Kamelle-Regen stehen möchten, bittet Lühmann dringend, den Anweisungen der „Wagenengel“ Folge zu leisten, um Unfälle zu vermeiden. Überhaupt steht die Sicherheit natürlich wieder stark im Fokus: „Es dürfen keine alkoholischen Getränke von den Teilnehmern an Zuschauer abgegeben werden. Das haben wir uns nicht ausgedacht, die Abgabe ist polizeilich verboten“, betont JP Lühmann. Strikte Regeln herrschen auch bei der After-Zug-Party unter freiem Himmel. Das Partygelände an der Bleiche wird eingezäunt und an den Eingängen werden Taschenkontrollen durchgeführt. Auch das Glas- und Flaschenverbot werde rigoros umgesetzt, verspricht Lühmann. „Es dürfen keinerlei Getränke mit auf das Gelände genommen werden“, so Lühmann. Essen und  Getränke können auf dem Veranstaltungsareal erworben werden. Zudem habe die Polizei bereits angekündigt, dass sie aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Anwohner Privatpartys rund um das Veranstaltungsgelände konsequent auflösen werde.

JP Lühmann und Bürgermeister Daniel Christian Glöckner wünschen sich eine ausgelassene, aber vor allem friedliche und unfallfreie Party. „Alle großen und kleinen Mitwirkenden geben sich mit den Vorbereitungen zu diesem Umzug viel Mühe und investieren jede Menge Zeit und Herzblut – ich hoffe, dieses Engagement wird mit tausenden Zuschauern und richtig tollem Wetter belohnt“, so der Rathauschef. Gleichzeitig bittet er die närrische Menge um mehr Umsicht in Bezug auf achtlos weggeworfenen Müll, Glasflaschen und „wildes Pinkeln“ – vor allem mit Blick auf die Anlieger der Zugstrecke und des Partygeländes. Toiletten befinden sich an der Müllerwiese und auf dem Party-Gelände an der Bleiche.   Los geht das Zug-Spektakel am Samstag, 2. März, um 14.11 Uhr. Bereits ab 12 Uhr sind die Straßen entlang des Zugverlaufs – Altenhaßlauer Straße – Im Ziegelhaus, Am Ziegelturm, Seestraße, Philipp-Reis-Straße, Bollenweg, Lohmühlenweg, Uferweg gesperrt. Die Auflösung des Zuges erfolgt über die Freigerichter Straße. Die Straßen werden erst nach Umzugsende und anschließender Straßenreinigung wieder geöffnet. Die Zufahrt zum Bahnhof Gelnhausen ist in der Zeit von 12 bis ca. 16 Uhr nur über die Lagerhausstraße möglich.

Die Open-Air-Party an der Bleiche mit der Gruppe „Backround“ startet direkt nach dem Umzug gegen 15 Uhr. Die Party endet gegen 19 Uhr. Der Eintritt zur Party ist frei. Da auf dem Parkplatz an der Bleiche auch eine Bühne aufgebaut wird, ist bereits im Vorfeld wegen des Aufbaus und nach der Veranstaltung wegen des Abbaus mit Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer zu rechnen. Am 2. März selbst bleibt das Gelände von 8 bis 22 Uhr für den Verkehr gesperrt.  

Zugmarschall JP Lühmann (mit närrischem Nachwuchs), Bürgermeister Daniel Christian Glöckner sowie Michael Friedel und Sandra Moderow vom Zugkomitee gehen den Zugverlauf noch einmal durch und nehmen das Festgelände an der Bleiche unter die Lupe (v.l.)

Kurzzeitkennzeichen für Fahrzeuge im Karneval

Auch im Jahr 2019 besteht wieder die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen zur Nutzung von sogenannten Kurzzeitkennzeichen für Schauwagen bei Faschingsumzügen zu beantragen. Die Anträge müssen aber möglichst zeitnah gestellt werden. Anträge, die erst kurz vor den Faschingsumzügen eingehen, können unter Umständen nicht mehr genehmigt werden. Für weitere Details und Informationen können sich Karnevalisten und Vereine unter zulassung@mkk.de an die Zulassungsbehörde des Main-Kinzig-Kreises wenden.

Hier die wichtigsten Punkte, die zu beachten sind:

  1. Sollen Kurzzeitkennzeichen an Mottowagen bei Faschingsumzügen genutzt werden, kann eine Ausnahmegenehmigung bei der Zulassungsbehörde beantragt werden.
  2. Dazu ist zwingend ein sog. Brauchtums-Gutachten durch eine Prüforganisation zu erstellen. Hinweise und Informationen dazu finden sich auf der Homepage des Kreises www.mkk.de im Bereich der Zulassungsbehörde (Brauchtumsfahrzeuge).
  3. Die Zulassungsbehörde benötigt einen zeitlichen Vorlauf. Mit einer sehr kurzfristigen Bearbeitung kann nicht gerechnet werden. Anträge sollten also umgehend gestellt werden.
  4. Eine Nutzung von roten 06er-Händlerkennzeichen ist nicht zulässig. In diesem Fall drohen der Einzug dieser Kennzeichen und ein Ermittlungsverfahren.

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