Kultursaison 2018/19

Im September 2018 startet die neue Kultursaison Gelnhausen mit Konzerten und Ausstellungen in der Ehemaligen Synagoge (Brentanostr. 8) und einer Schauspielreihe in der Stadthalle (Phillipp-Reis-Str. 11).

Die Veranstaltungsflyer für das Programm in der Ehemaligen Synagoge können Sie hier herunterladen,
den Theatersaison-Flyer mit allen Infos zu den Abonnements finden Sie hier.

Tickets erhalten Sie in der Tourist-Information Gelnhausen (Telefon: 06051 / 830 300), an der Infothek im Rathaus und hier im Online-Ticketshop.

Bitte beachten Sie: Leider ist die Ehemalige Synagoge Gelnhausen nicht barrierefrei.

Fr, 14.09.2018 | Konzert "A cappella" | Rotkehlchen | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Vier musikversessene Sängerinnen, die Jazz über Pop bis Gospel die Ehre geben - und das a cappella. Rotkehlchen, das sind vier Musikerinnen, die eine Leidenschaft für A-cappella-Musik teilen. Mit ihren ausgewogenen Stimmen erzeugen sie sowohl klare sphärische Klänge als auch rhythmische Vielfalt.

In ihrem Programm vereinen sie zugleich anspruchsvolle Jazznummern mit witzigen und unterhaltsamen Stücken aus Chanson und Pop, die zum Mitschwingen, Mitfühlen und Lachen einladen. Mit ihren zum Großteil selbstgeschriebenen Arrangements erwecken sie für das Publikum immer wieder neue Geschichten zum Leben. Sie vermitteln Freude und Spannung auf der Bühne und lieben die Interaktion mit dem Publikum.

Gegründet haben sie sich im April 2011, werden seit 2012 von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert, waren Teilnehmer der voc.cologne 2012 und haben beim Deutschen Chorfest 2016 den 2. Preis in der Kategorie Vocal Bands gewonnen. Sie erhielten Workshops u. a. von Erik Sohn, Katarina Henryson („The Real Group“) und Jesper Holm („Touché“). 

Victoria Anton (Sopran I), Marit Trantel (Sopran II), Julia Heß (Alt I), Vanessa Katz (Alt II)

So, 23.09.2018 - So, 14.10.2018 | Fotografie-Ausstellung: "Reflexionen" Armin & Michael Habermann | Ehemalige Synagoge Gelnhausen

„Nie bekümmert es die Sonne, dass einige ihrer Strahlen weit und vergeblich in undankbaren Raum fallen und nur ein kleiner Teil auf den reflektierenden Planeten.“ Ralph Waldo Emerson

Reflexionen von Licht. Direkte Reflexionen auf glatten Spiegeln,Fensterscheiben, Wasseroberflächen…Diffuse Reflexionen auf nicht blank poliertem Metall, nassen Straßen, in Pfützen...

Die beiden Fotografen Armin und Michael Habermann komponieren ihre Bilder mit dem Licht, das von den Objekten der Realität ausgeht oder - wie bei den meisten Fotografien dieser Ausstellung - von ihnen reflektiert wird.

Sie benutzen die Elemente der Realität für kompositorische Aufnahmen. Dabei geht es um Möglichkeiten einer Wahrnehmung, die nicht durchschnittlich und alltäglich ist. Dies erlaubt eine andere Interpretation von Raum und Zeit, von Ruhe und Bewegung, eine andere Interpretation von Farben. Von Reflexionen spricht man aber nicht nur in der Physik, sondern auch in der Philosophie wenn es um prüfendes, vergleichendes Nachdenken geht.

Vernissage: So, 23.09.2018, 10.30 Uhr

Genaue Öffnungszeiten der Ausstellung werden noch bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei.

Di, 25.09.2018 | Schauspiel: "Hexenjagd" | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award und dem Tony Award als bestes Stück

Für den Zustand pubertierender Mädchen, die nach einem nächtlichen Tanz im Wald sonderbar reagieren, gibt es im puritanischen Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei den von ihm geleiteten Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verführt und verhext worden zu sein.

Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere der Teufelsbuhlerei beschuldigen. Und so denunzieren sie munter drauf los, bezichtigen unliebsame Gemeindemitglieder und genießen ihre neu gefundene Macht. Eine Hexenjagd beginnt. Als dann aber die junge Abigail vor dem von Richter Danforth eigens einberufenen Hexengericht die Frau des Bauern John Proctor der Hexerei anklagt, hat sie eine Grenze überschritten. Bis allerdings klar ist, dass sich hinter Wahn und Massendenunziation nur eigennützige Ziele verbergen, werden einige Unschuldige hingerichtet…

Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts bis in die kleinste Nebenfigur hinein, ist Millers Stück „Hexenjagd“ auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen.

mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm u.a.

Regie: Volkmar Kramm | EURO-STUDIO Landgraf

Mi, 17.10.2018 | Schauspiel: "Dinner für Spinner" | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Ausgezeichnet mit dem Prix Molière als bestes Stück

Der überaus gutmütige Finanzbuchhalter Matthias gibt sich alle Mühe, dem hexenschussgeplagten Peter, der ihn zum Dinner eingeladen hat, zu helfen, löst dabei aber unabsichtlich eine Katastrophe nach der anderen aus. Innerhalb
von zwei Stunden stellt er das Leben des Verlegers total auf den Kopf.
Das komödiantische Chaos nimmt seinen Lauf: Peters Frau verlässt ihn, seine Geliebte ist er auch los und zu allem Überfluss deckt Matthias auch noch die so gut verborgene Steuerhinterziehung auf.
Schlag auf Schlag fallen die Pointen in dieser geistreichen Komödie, über die in Frankreich mehr als acht Millionen Zuschauer Tränen lachten.

„Top-Schauspieler aus dem TV stehen neben Tom Gerhardt („Hausmeister Krause“) auf der Bühne: Tina Seydel („Danni Lowinski“) Moritz Lindbergh („Heiter bis tödlich“), Steffen Laube („Tatort“) und Stefan Preiss („Kommissar Stolberg“). Sie alle
garantieren (…) eine explodierende Komödie, bei der einem das Lachen fast im Halse steckenbleibt. Ein intelligenter Genuss – ein Dinner zum Genießen.“ KÖLN

mit Tom Gerhardt , Moritz Lindbergh, Tina Seydel u.a.
Regie: Rüdiger Hentzschel | Tournee-Theater Thespiskarren

Fr, 19.10.2018 | Konzert "Orient Express" | Trio Macchiato | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Trio Macchiato – das ist, wie der Name verrät, ein bunt gefleckter, explosiver Querschnitt durch die Musikkulturen rund ums Mittelmehr bis hin nach Osteuropa. Mit Musette aus Südfrankreich, Horas vom Schwarzen Meer, Zigeunermusik vom Balkan, katalanischer Rumba, Italo-Sommerhits, levantinischen Liedern oder arabischen Maquamats nehmen die drei Musiker ihre Zuhörer mit auf eine unvergessliche Reise für alle Sinne.

Durch Zufall lernen sich die drei Musiker in einem kleinen Ort am Lago Maggiore kennen. Alle drei leben in Hamburg und schon bald entsteht das erste CD-Projekt. „Café Mediterraneo“, eine Hommage an die europäische Kaffeehausmusik, wird 2007 veröffentlicht und prompt für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

„Die Auftritte des Trio Macchiato sind unvergessliche Erlebnisse für alle Sinne... Mit Esprit und Virtuosität spielen die drei Vollblutmusiker unterschiedlichste Facetten des Entertainmens aus... Leichtfüßig und schwungvoll und doch mit detailverliebten Arrangements entführt das Trio auf eine vielgesichtige und geschmackvolle Reiseroute für die Ohren, von Budapest bis Buenos Aires.“ (Weltmusikmagazin)

Jana Mishenina (Violine, Gesang), Jakob Neubauer (Akkordeon, Gesang) und Henry Altmann (Bass, Percussion)

Fr, 26.10.2018 | 1. Gelnhäuser Lachnacht - Kabarett & Comedy | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Frederic Hormuth, Lisa Feller, Onkel Fisch, Markus Barth und Boris Stijelja

Am 26. Oktober 2018 wird gelacht in Gelnhausen! Es wartet ein fantastischer Mix aus Kabarett und Comedy auf Sie!

Die Moderation des Abends übernimmt der Buzzer: Frederic Hormuth. Er führt das Publikum mit viel Charme und Freude durch das Programm des Abends und redet dabei Klartext, denn es gibt viele, denen er gerne mal den Marsch blasen würde: Reichsbürger, die keine Steuer zahlen wollen, weil die BRD nicht existiert. Abendlandretter, die Angst haben, demnächst auf ihrem Lottoschein statt Kreuzen nur noch kleine Halbmonde machen zu dürfen. Politiker, die Freihandelsabkommen durchdrücken, damit wir nach der WCEnte endlich auch das Chlorhühnchen bekommen. Und eingefleischte Veganer, die neuerdings Vegetarier gefressen haben. Während Frederic diese Wahrheiten als knackige Pointen in den Geschmacksrichtungen „bitter“ und „süßsauer“ serviert, kommen aber auch seine Gäste zu Wort:

Lisa Feller hat es schon längst verinnerlicht: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. So steht es schließlich im Buch der Bücher. Dumm nur, wenn der Nächste ein Vertreter des angeblich starken Geschlechts ist und aus Bindungsangst nicht geliebt werden will. Schon gar nicht von einer selbstbewussten und witzigen Frau, die keine Lust hat, sich zu ihren zwei Kleinkindern noch ein erwachsenes Unvernunftswesen ins Haus zu holen. Dann doch lieber: „Der Nächste, bitte!“ Oder doch die Selbstliebe - klingt allerdings schöner, als es ist. Zwischen Beruf, Erziehung und der Suche nach dem geeigneten Lebenspartner kämpft die moderne Frau um die perfekte Figur, passend zur immerjungen Topmodelgesellschaft. Auf der Suche nach der eigenen Deutungshoheit zwischen Photoshop-Selfies und Schokoladenheißhunger scheitert auch Lisa Feller nur allzu gerne nach einem prallgefüllten 14-Stundentag.

ONKeL fISCH, das sind Adrian Engels und Markus Riedinger. Sie machen Action-Kabarett. Dabei verbinden sie anspruchsvolle Inhalte und bissige Analysen mit hemmungsloser Komik. Auf der Bühne, im Radio und im Fernsehen. Die beiden Herren im schwarzen Anzug begannen ihre Zusammenarbeit 1994 und arbeiten seit dem zusammen als Autoren, Regisseure, Sprecher und Schauspieler. Textlich hervorragendes Kabarett, das energiegeladen und immer wieder überraschend - quer durch alle Genres der Kleinkunst, charmant und durchaus böse von einem spielerisch hochklassigen Duo dargeboten wird. Außerdem schrieben sie das wohl schrägste Lebensratgeber-Buch der Welt „Bewusstlos zum Glück – Leere und haltlose Versprechen“.

Markus Barth war ein halbes Jahr auf Reisen und seit er zurück ist, besteht sein Leben fast ausschließlich aus „Haha... Moment, was?“-Situationen. Das sind diese Millisekunden zwischen spontanem Lachen und „Oh verdammt, die meinen das ernst!“. Zwischen „Weißte, was ich gerade verstanden habe?“ und „Ach, das hast du wirklich gesagt?“. Kurz: Die Momente, in denen dir schlagartig klar wird, dass die globale Kaffeetafel bisweilen gehörig einen an der Waffel hat. Und diese Momente sind überall: Im Supermarkt und in der Politik, in der Religion und an der Wursttheke, in der U-Bahn und in Veronika Ferres-Tweets. Markus meint: Da hilft nur lachen, wundern, wieder lachen.Natürlich kann man das Leben bierernst nehmen. Aber wer bei Bier ernst bleibt, hat ja wohl überhaupt nichts verstanden.

Boris Stijelja ist halb Kroate, halb Serbe und wohnt in Ludwigshafen. Das sind gleich drei Boris` in einem und die haben alle drei viel zu erzählen. Wir erfahren, warum Vokale überflüssig sind, welche körperlichen Reaktionen eine Sirene auslösen kann und warum Ludwigshafen so aussieht wie es aussieht. Mit seiner lockeren und charmanten Art plaudert Boris über sein Leben zwischen Sliwowitz und Leberknödel und seine Sicht auf die Dinge, sodass man noch lange danach das Gefühl hat, man hat ein kleines Stück von Boris mitgenommen. Quasi ein Cevapcici to go…!

Mo, 05.11.2018 | Schauspiel: "Lehman Brothers" | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Aufstieg und Fall einer Dynastie

2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus. Vorausgegangen ist eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman-Brüder zur Dynastie. Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen. Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.

mit Oliver Severin, Paul Kaiser u.a.

Inszenierung: Johannes Peifer | a.gon Theaterproduktion

Do, 08.11.2018 | Kindertheater "Die Bremer Stadtmusikanten" | 16:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Mit Tierkonzert und Räubergesang

Esel Emil ist auf der Flucht. Die viel zu schweren Mehlsäcke hat er abgeworfen. Nur mit seiner Mandoline auf dem Rücken ist er davon getrabt. Gerade noch rechtzeitig, denn der Müller hat schon den Metzger bestellt! Auch Harald Hahn, Hund Kuno und Katze Karla soll es an den Kragen gehen. Esel Emil weiß Rat: In Bremen werden doch Stadtmusikanten gesucht! Und etwas Besseres als den Tod finden sie überall. In konfliktreichen turbulenten Proben rauft sich ein unschlagbares Notorchester zusammen. Es gelingt ihnen eine tierisch gute Musik. Auf nach Bremen! Der Wegweiser zeigt in den dunklen Wald. Doch das Haus, das dort leuchtet, ist keine gemütliche Herberge: Es ist das Haus der wilden Räuber…. Spannend, mit einfühlsamer Komik und viel Musik zeigt theater mimikri den Weg der vier tierischen Ausreißer in ein eigenes Leben. Mit Schauspiel und Maskenspiel, farbenprächtiger Kostümkunst und einem stimmungsvollen Bühnenbild wird das bekannte Märchen zu einem Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt. theater mimikri wurde 2009 mit dem INTHEGA-Preis für künstlerisch wertvolles Kindertheater im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.

Fr, 23.11.2018 | Konzert "Harfe trifft Saxophon" | Jerusalem Duo | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Das Jerusalem Duo versteht sich als eine neue Stimme in der Welt der klassischen Kammermusik. Im Zusammentreffen eines der ältesten und eines der jüngsten Instrumente der Musikgeschichte eröffnet sich ein bislang selten gehörtes Klangerlebnis, denn in der von den beiden Musikern dargebotenen Kombination erklingen Harfe und Saxophon in schönster Harmonie.

Von kenntnisreicher und unterhaltsamer Moderation begleitet, nehmen Hila Ofek und André Tsirlin das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die ohne Berührungsängste Klassik,Klezmer, jiddische Lieder, Tango, Pop und viele andere Genres der Weltmusik miteinander verbindet. So wird die Musik zur universalen und völkerverständigenden Sprache der Seele, zu einer Ausdrucksform, die sich jedem Zuhörer ganz unmittelbar erschließt.

Hila Ofek und Andre Tsirlin haben an der „Jerusalem Academy of Music & Dance“ studiert. Heute konzertieren sie als Solisten und als Duo in ganz Europa, Israel und Russland.

Hila Ofek (Harfe) und Andre Tsirlin (Saxophon)

Fr, 07.12.2018 | Schauspiel: "Nathan der Weise" | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Mit Theater- und Fernsehstar Peter Kremer

Das Stück der Stunde, wenn man die nach wie vor ungelösten religiösen Konflikte unserer Zeit sieht. Mit großer Weitsicht beschreibt Lessing nicht nur den sinnlosen Alleinvertretungsanspruch der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, er bietet auch eine kluge, immergültige Lösung an. Die Handlung spielt nicht zufällig im Jerusalem der Zeit des Dritten Kreuzzuges: An jenem heiligen Ort also, den schon damals jede der Religionen für sich reklamierte. Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die Wahre halte. Nathan antwortet mit der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in einer Familie, nach der der Vater einen kostbaren, mit besonderer Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der Echte und erst nach langer Zeit wiederzukommen…

mit Peter Kremer, Alexander Mattheis, Laura A. Rauch u.a.

Regie: Stefan Zimmermann | a.gon Theaterproduktion

Sa, 08.12.2018 | Musikalischer Weihnachtsmarkt + Konzert | Konzertgebräu | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Ein Tag – ein Instrument, das jeder kennt! ...oder doch nicht so recht? Die Blockflöte

Die Musikschule Main-Kinzig probt, baut, spielt und zeigt die Blockflöte auch mal ganz anders – mit vielen Überraschungen für Jeden – ganz sicher!

11:00 Uhr Workshop für Grundschulkinder

14:00 Uhr Vortrag Kinder & Erwachsene (Eintritt frei)

16:00 Uhr Konzert Kinder & Erwachsene (Eintritt frei)

Hanne Kaldun-Oehler & Sina Bayer

 

20:00 Uhr Konzertgebräu

Überragend schrieb die FAZ, preisverdächtig die FNP. Klassik, Chanson, Musical, Jazz. Alles in einem heißen Kessel zusammengebräut von Walter Dorn, der wunderbaren Ingrid El Sigai (hr2 Kultur), dem russischen Virtuosen Vassily Dück am Akkordeon, Tobias Mehner an den Drums und der südkoreanischen Pianistin Jung Eun „Shimmy“ Shim. Schräge Hits aus goldenen Berliner UFA Zeiten, verträumtes Paris, Walze rtanzendes Wien und neues Frankfurter Liedgut. Eigene Tite lmit Texten von Friedrich Stoltze, Charles Bukowski, Fritzi aus Frankfurt, und Julia Engelmann. Deutsche Übersetzungen von Tom Waits, Leonhard Cohen, Klassiker von Brecht, Kreisler, Stolz und Holländer.

Workshop-Teilnahme: 25,00 € Anmeldung Tel.: 06051 / 14015 oder info@mkk-musik.de

Victoria Anton (Sopran I), Marit Trantel (Sopran II), Julia Heß (Alt I), Vanessa Katz (Alt II)

Fr, 18.01.2018 | Neujahrskonzert | Römerbergquartett | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Feuriges zum Jahresbeginn

Im ersten Konzert des Jahres 2019 in der Ehemaligen Synagoge treffen sich der international bekannte Gitarrist Christian Reichert und das Frankfurter Römerberg Quartett zum gemeinsamen Musizieren.

Die Mitglieder des Quartetts sind begeisterte Kammermusiker, spielen in allen Formationen vom Duo bis zum Sinfonieorchester und verfügen über langjährige Erfahrungen mit Musikstilen aus den verschiedensten Epochen.

Mit spanisch geprägter Musik u.a. von Turina, Castellnuovo-Tedesco und dem berühmten Fandango Quintett von Luigi Boccherini, bringen die Musiker südländisches Flair in die kalte Jahreszeit.

Die Konzertfolge wird durch temperament- und gefühlvolle Gitarrensoli effektvoll bereichert. Zusätzlich tragen kurze Erläuterungen dieser besonderen Werke der klassischen Musik zu einem gleichzeitig spannenden und unterhaltsamen Konzerterlebnis bei.

C. Reichert (Gitarre), M. Hahn (Violine), A. Seeger (Violine), H. Singer (Viola), R. Sarrazin (Violoncello)

Mi, 27.02.2019 | Schauspiel: "König Richard III." | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

Nur ein Ziel brennt in ihm – der Thron!

Richard, Herzog von Gloucester, will König von England werden. Dafür beseitigt er intrigant berechnend und kühl mordend nach und nach seine Verwandten, die in der Erbfolge vor ihm stehen, und die Adeligen, die sich ihm widersetzen.

Er umwirbt Prinzessin Anna, die Witwe seines Neffen Eduard V, und macht ihr inmitten des Trauerzuges für den ermordeten König Heinrich, ihren Schwiegervater, einen Heiratsantrag. Da sie annimmt, dass Richard ihren Gatten und dessen Vater getötet hat, reagiert sie empört, lässt aber doch das Schwert fallen, das Richard ihr mit entblößter Brust als Liebesbeweis hinhält. Mit Hilfe des ihm ergebenen Herzogs von Buckingham erreicht er endlich sein Ziel und besteigt als Richard III. den Thron von England. Doch das Maß ist voll. Unter Führung des jungen Grafen Heinrich von Richmond aus dem Hause Tudor sammeln sich seine Gegner und rüsten zum Kampf. Am Vorabend der Entscheidungsschlacht bei Bosworth erscheinen dem jungen Richmond die Geister der Toten und verkünden ihm den Sieg, während den englischen König schwere Gewissensbisse befallen.  

mit Max Tidof, Reinhold Weiser, Stephanie von Borcke u.a

Regie: Manfred Langner | Tournee-Theater Thespiskarren

Do, 14.02.2019 | Valentinskonzert | Chansons mit Maria Thomaschke | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

So nah und doch so fern.

Ein Abend in der Großstadt. Die Fenster des Hauses gegenüber erleuchtet. Und hinter jedem dieser Fenster eine eigene kleine Welt, eine eigene Geschichte! Was weiß man schon von denen? So nah und doch so fern!

Und so blicken Maria Thomaschke und Nikolai Orloff am Piano mit jedem Chanson in eines der Fenster hinein und erzählen, was wohl dahinter vorgeht. Sie singen von suizidgefährdeten Senioren, erkälteten Striptease-Tänzerinnen, einem jungen Ikea-Pärchen, einer verrückten Ehefrau und diesen zwei seltsamen alten Damen, die Nacht für Nacht Tango tanzen... „Ist das normal? Ist das real? Ist das erlaubt?“ Auf jeden Fall ist es großartig!

Lieder von Georg Kreisler, Friedrich Hollaender, Annett Louisan und vielen anderen Bekannten und Unbekannten.

„...viele vermeintlich vertraute Klassiker, ob Kreisler oder Weill, klangen in der Gestaltung durch Maria Thomaschke, die sich auch darstellerisch als Ausnahmekünstlerin erwies, erfrischend neu und ganz persönlich, fein nuanciert und bis ins kleinste ausdifferenziert...“ Waldeckische Landeszeitung

Maria Thomaschke (Gesang), Nikolai Orloff (Piano)

Sa, 16.02.2019 - So, 10.03.2019 | Ausstellung: "Farbwelten" | Ehemalige Synagoge Gelnhausen

Die Künstlerinnen Julie Knappe, Christine Sattler und Annette Stiewert laden gemeinsam zur Ausstellung „Farbwelten“ ein.

Die ortsansässigen Künstlerinnen leben und arbeiten im Rhein-Main-Gebiet. Die Bilder der Ausstellung sind farbintensiv, zum Teil großformatig und ein kraftvoller Appell an das Auge und Herz des Betrachters. Das Spiel der Farben, Bewegungen und Spiegelungen, Farbräume und Strukturen erzeugen emotionale Reaktionen.

Die drei Künstlerinnen präsentieren eine Vielfalt an Ideen, Stilrichtungen und Techniken. Zu sehen sind unter anderem Landschaften, Menschen, Tiere und urbane Malereien. Dem Betrachter bleiben bewusst Freiräume zur Interpretation und zum Träumen.

Vernissage: Sa, 16.02.2019, 18.00 Uhr   Finissage: So, 10.03.2019
Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.

Fr, 15.03.2019 | Konzert: Zoo of Songs | Pulsar Trio | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Treibend, pulsierend, vital. Raffinierte Rhythmen, freie Improvisation und Stücke, deren Melodien das Zeug zum Ohrwurm haben – mit scheinbar so gegensätzlichen Instrumenten wie Sitar, Piano und Drums lässt das Pulsar Trio nicht nur einen neuartigen Klangraum entstehen, sondern auch eine groovige Fusion aus Jazz und Worldbeats.

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten urteilten so: „Schon nach wenigen Augenblicken entsteht eine Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art, zu dem sich die Musiker im Pulsar Trio zusammengefunden haben.“

Die Songs auf dem Album „Zoo Of Songs“ erzählen von Mäusen, Kröten, Eulen, tanzenden Muskelmännern und glitzernden Krumen. Eine Fantasiereise. Man kann dazu tanzen oder einfach nur zuhören. Es ist ruhig und gelassen, entspannt und dann wieder rabiat, wütend, aufbrausend, versöhnend, aufrüttelnd, spannend - auf jeden Fall bleibt etwas - entweder sind es die Ohrwurmmelodien, die Energie dieser Musik oder die eigenen Bilder zur Musik.

Matyas Wolter (Sitar), Beate Wein (Piano, Bass) und Aaron Christ (Drums)

Di, 26.03.2019 | Schauspiel: "Auerhaus" | 20:00 Uhr, Stadthalle Gelnhausen

„Auerhaus”: das neue „Tschick”

Ende der 1980er Jahre in der Provinz. Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift »Birth – School – Work – Death« abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus, das so heißt, weil die Nachbarn von dort ständig den Hit „Our House“ von Madness hören, aber kein Wort Englisch verstehen.

Eine Schüler-WG auf dem Land – unerhört. Aber die Auerhaus-Bewohner wollen nicht nur ihr eigenes Leben leben,sondern vor allem das ihres Freundes Frieder retten, der schon einmal versucht hat, sich umzubringen – und immer noch nicht sicher ist, warum er überhaupt leben sollte.

Die Verantwortung teilt sich Frieders bester Freund Höppner mit seiner Ab-und-zu-Freundin Vera, die weder in Bezug auf Liebe noch auf Eigentum an Exklusivität glaubt. Mit von der Partie sind außerdem Cäcilia, die sich weigert, das Leben ihrer reichen Eltern zu erben, die bildschöne Brandstifterin Pauline und der womöglich schwule Dealer Harry.

Zwischen süßem Imiglykos, Fertignudeln und Musterungsakte proben die sechs das Leben, das Stehlen und den Aufstand. Es ist die Zeit ihres Lebens. Und gegen die Angst um Frieder wird angelebt – mit voller Kraft. Gemeinsam. Aber das kann natürlich nicht ewig so weiter gehen…

mit Charlotte Mednansky u. a. | Regie: Philippe Besson
EURO-STUDIO Landgraf & theater junge generation, Dresden

Fr, 05.04.2019 | Konzert: Aquilone | Trio Lumimare | 20:00 Uhr, Ehemalige Synagoge

Ein scheinbar klassisches Klaviertrio.

Querflöte, Violoncello und Klavier. Doch dann werden alle Stile durcheinandergewirbelt, miteinander verknüpft und vermischt. Das Trio interpretiert Kompositionen des Pianisten Michael Schabow. Nichts wird ausgelassen. Minimalmusic,Filmmusik, Latin, Avantgarde und natürlich Improvisation.

Das Licht spiegelt sich auf den Wellen des Meeres. Es glitzert, verschwimmt, wird konkret, um dann gleich wieder zu verschwinden. Lumimare.

„Als ob sie mit den Instrumenten malen würden.“ Rhein-Neckar-Zeitung

„... Was den Abend so hörenswert machte, war die außergewöhnliche Musik, [...]. Das, was von den drei Musikern vorgetragen wurde, das lud dazu ein, die Augen zu schließen und sich mitnehmen zu lassen...Mathias Schabow lässt in die Musik Erinnerungen an seine Heimat Mecklenburg einfließen... Und so gelingt es ihm tatsächlich, die Gedanken an die Kastanienallee, die ihn einst zum Haus der Großmutter geführt und deren dichtes Blätterdach ihn geschützt hat, vor dem inneren Auge der Zuhörer sichtbar werden zu lassen.“ Passauer Neue Zeitung

Michaela Neuwirth (Querflöte), Victor Plumettaz (Violoncello) und Mathias Schabow (Klavier)

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