Titelbild zeigt ein Verbotsschild.

Umfrage Bewohner Altstadt

Anwohner-Befragung

Mit neuen Konzepten gegen alte und aktuelle Probleme

Anwohner:innen der Gelnhäuser Altstadt aus unten aufgelisteten Straßen sowie Gastronomen und Gewerbetreibende, die dort Geschäfte bzw. Lokale betreiben, sind aufgerufen, sich an der Anwohner-Befragung zu beteiligen. Alle infrage kommenden Haushalte erhalten einen entsprechenden Flyer samt Fragebogen. Der Fragebogen kann aber auch auf dieser Seite geöffnet, am Bildschirm ausgefüllt, ausgedruckt und dann bei der Stadt abgegeben werden (bis zum 31. August 2022).

Stephanusberg, Kirchgasse, Obere Haitzer Gasse, Untere Haitzer Gasse, Schmidtgasse, Fürstenhofstraße, Untermarkt, Brentanostraße, Ohmgasse, Mittelgasse, Braugasse, Am Steinbrunnen, Petersiliengasse, Langgasse, Kuhgasse, Herlengasse, Alte Schmidtgasse, Reusengasse, Obermarkt, Pfarrgasse, Töpfergasse, Stadtschreiberei, Am Schlachthaus, Am Rhein, In der Brug, Schützengraben, Lambertusgasse, Röther Gasse, Plankenweg, In der Planke, Falkengasse, Löhergasse, Berliner Straße, Seestraße, Philipp-Reis-Straße, Am Platz, Im Bogen, Massenbachstraße, Krämergasse, Am Steinbrunnen.

Blick auf den Obermarkt mit vielen parkenden Autos unbd einer Fahrradfahrerin.

Die Parkplatzsituation in der Gelnhäuser Altstadt ist ein Dauerbrenner für Kritiker. In vielen Legislaturperioden haben sich Bürgerinitiativen, Rathauschefs und Kommunalpolitiker an mehr oder weniger innovativen Ideen und klugen Konzepten versucht. Der Königsweg konnte noch nicht ermittelt werden, möglicherweise gibt es ihn aufgrund der Rahmenbedingungen in einer historischen Altstadt in Hanglage auch gar nicht. Hinzu kommt, dass sich die Verkehrssituation in den vergangenen Jahren nochmals stark gewandelt hat - mehr Individualverkehr, größere Busse, E-Mobilität etc.. In allen Innenstädten, gleich welcher Größe, sind nachhaltige Mobilitäts-, Verkehrs- und Parkleitkonzepte gefragt, deren Auswirkungen auf die Anwohner:innen, die Gewerbetreibenden und Gastronomen selbstverständlich miteinbezogen werden. Auf Initiative von Bürgermeister Daniel Christian Glöckner und in Zusammenarbeit mit Nina Stenzel, Ortsvorsteherin Gelnhausen-Mitte, startet die Stadt Gelnhausen deshalb eine Anwohner-Befragung, in der auch die Stimme der Gewerbetreibenden und Gastronomen gehört wird. Damit sollen Ist-Zustände erfasst, Bedarfe ermittelt sowie Ideen und Wünsche erfragt werden, um die Altstadt fit für die Zukunft zu machen.

„Eine attraktive Altstadt lebt vom Miteinander der Menschen, die hier leben und arbeiten sowie jenen, die hier einkaufen, essen und trinken gehen oder als Touristen unsere Stadt besuchen. Wenn wir unsere Altstadt fit für die Zukunft machen wollen, müssen wir Verkehrsführungen und Parkflächen komplett neu überdenken. Ziel ist eine Altstadt, in der Leben und Wohnen attraktiv bleibt und in der gleichzeitig neue Impulse durch zusätzlichen Einzelhandel oder Gastronomie gesetzt werden können“, so Glöckner. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass die topografische Lage der Altstadt einen unveränderbaren Parameter darstelle. „Unsere Altstadt ist an ihren Grenzen angekommen und nicht für das heutige Verkehrsaufkommen geschaffen. Wenn wir die Wohn- und Lebensqualität verbessern wollen, müssen wir umdenken. Im Zuge der Erstellung eines Park-, Verkehrs- und Besucherlenkungskonzepts für den Altstadtbereich möchten wir in einem ersten Schritt deshalb mehr über das aktuelle persönliche Mobilitäts- und Parkverhalten der Anwohner:innen erfahren und starten deshalb eine Befragung“, so der Bürgermeister.

Die Abgabe der Fragebögen ist bis zum 31. August 2022 an der Infothek im Rathaus (Obermarkt 7) möglich. Oder per Post an Rathaus Gelnhausen, Betreff: Anwohnerbefragung, Obermarkt 7, 63571 Gelnhausen. Natürlich kann der ausgefüllte Fragebogen auch in einen Umschlag gesteckt und mit dem entsprechenden Betreff versehen in den Briefkasten neben der rechten Rathauspforte eingeworfen werden. „Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Altstadtbewohner:innen mitmachen. Nur so können wir gemeinsam ein Konzept auf die Beine stellen, das verschiedenste Aspekte miteinbezieht“, appelliert der Bürgermeister an die Mithilfe der Betroffenen.