Rathaus für Sie geöffnet

Besuche in den Fachämtern sind in der Regel nur nach vorheriger Terminvereinbarung - telefonisch oder per Mail - möglich. Gerne nehmen wir Ihre Terminwünsche an und helfen Ihnen bei  Ihren Anliegen. Rufen Sie uns an unter der Nummer 06051 830-0 oder wenden Sie sich an unsere Infothek. Für Besucher:innen gilt in allen Verwaltungsgebäuden die 3G-Zugangsregel. Nutzen Sie auch unsere Online-Dienste.

Positiver PCR-Test

Positiver PCR-Test - was nun?

Corona: Main-Kinzig-Kreis bittet infizierte Personen um Mithilfe

Das Plakat mit dunkelblauem Hinbtergrund und weißer Schrift zeigt auf einen Blick, was zu tun ist, wenn der PCR-Test positiv ausfällt. 1. Häuslich isolieren; 2. Kontakte informieren; 3. Online-Formular ausfüllen auf www.mkk.de

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in den vergangenen Tagen analog zum hessen- und bundesweiten Trend wieder angestiegen (Stand der Pressemitteilung: 10. Januar 2022). Aus diesem Grund erinnert der Landkreis aktuell nochmals an das Vorgehen, das für nachweislich Infizierte gilt. Wer die Nachricht über einen positiven PCR-Test erhalten hat, soll laut Main-Kinzig-Kreis drei Schritte unmittelbar befolgen:
1. Isolieren: häuslich isolieren und die Kontakte zu anderen Menschen so weit wie möglich reduzieren;
2. Informieren: selbstständig die Kontaktpersonen informieren, mit denen die infizierte Person in den vergangenen Tagen privat und beruflich nahen Kontakt hatte, damit diese ebenfalls rasch Schutzvorkehrungen treffen können und sich regelmäßig testen;
3. Internet: den Main-Kinzig-Kreis digital informieren über ein leicht erreichbares Formular auf der Internetseite (www.mkk.de).

Gerade der dritte Schritt ist aus Sicht von Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler wichtig. „Wir haben im Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr die Kontaktpersonennachverfolgung zu einem guten Teil digitalisiert. Das hilft uns dabei, größere Ausbrüche in Unternehmen oder im Umfeld sensibler Einrichtungen früher zu erkennen und weitergehende Maßnahmen einzuleiten. Vor allem
hilft es aber auch, so schnell wie irgend möglich zu sein. Das setzt voraus, dass die Betroffenen
schnell und zuverlässig ihre Eingaben zu sich und ihren Kontaktpersonen machen“, so Simmler. Das
Formular ist auf der Kreishomepage zu erreichen: im CoroNetz unter Corona-Tests oder über einen
direkten Link auf der Startseite.
Der Arbeitsaufwand ist für das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr ungebrochen hoch und steigt
derzeit noch an. Die Kreisspitze hatte in dieser Woche daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
ihren Dank ausgesprochen, die über die Feiertage weiterhin Dienst getan und die Corona-
Fallbearbeitung fortgesetzt haben. Ebenso sei die kreiseigene Impfkampagne zwischen den Jahren
weitergegangen und laufe schon in dieser ersten Januarwoche wieder im siebentägigen
Normalbetrieb. „Die Frauen und Männer im Main-Kinzig-Forum und in den Impfstellen hätten sich wie
viele andere Bürgerinnen und Bürger im Kreis natürlich lange, geruhsame Urlaube verdient. Wir
rechnen es ihnen hoch an, dass für sie aber die Pandemiebewältigung höchste Priorität hat und sie
die Servicestellen besetzen“, erklärt Susanne Simmler.
Kreisspitze unterstützt Äußerung von Bundesinnenministerin: Die Kreisspitze um Landrat
Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann
begrüßt die Haltung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Diese hatte von den „Spaziergängern“
gefordert, genau hinzuschauen, mit wem sie da marschieren. Es sei nicht hinnehmbar, wenn es zu
Gewalt und Bedrohungen komme, so Faeser. „Das Versammlungsrecht ist ein hohes Gut. Wo
versucht wird, es durch vermeintlich zufällige Treffen aber mit doch klarer politischer Agenda zu
umgehen und auszuhebeln, sind Menschen am Werk, die diese Rechte weit weniger achten als sie
es glauben machen“, so die Kreisspitze.