Die Marienkirche

Als Graf Dietmar von Gelnhausen im Jahre 1108 bei Selbold (heute Langenselbold) ein Kloster stiftete, stattete er es mit reichem Grundbesitz im südlichen Kinzigtal aus. Neben Gütern in Gelnhausen erwarb das Kloster wohl auch eine Eigenkapelle, die zum castrum des Grafen gehörte und deren Patronatsrechte auf das Kloster übergingen. Das Selbolder Prämonstratenserstift - anfangs Propstei, seit 1343 Abtei - erbaute später auf seinen im Osten der Siedlung Gelnhausen gelegenen Besitzungen, vielleicht auf der Stelle der gräflichen Kapelle, eine Kirche, aus der die heutige Marienkirche hervorgegangen ist, die ihren Namen nach der Patronin des Klosters erhalten hat.


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