Das Rathaus spiegelt sich in einer Kugel und steht darin auf dem Kopf.

Leben und Wohnen | Inklusion

Legosteine für mehr Barrierefreiheit

Gesammelt werden Bausteine aller gängigen Hersteller, nicht ausschließlich von Lego. Besonders dringend benötigt werden klassische Grundbausteine, die in vielen Sammlungen vorhanden sind. Aus den Steinen entstehen mehrere passgenaue Module, die zusammen eine stabile, sichere und nutzbare Rampe bilden.

Gebaut wird die Legorampe von den beiden Gelnhäusern Robert Schüler und Constantin Ross. Inspiriert zu der Idee wurden sie von Rita Ebel, der liebevoll als „Lego-Oma“ bekannten Hanauerin, die seit 2019 Rampen aus Legosteinen für mehr Barrierefreiheit baut. Schüler und Ross sind Mitglieder der Gruppe „Round Table 74 Hanau“ – einem Service-Club von Männern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren aus Hanau und Umgebung, die sich ehrenamtlich für soziale und lokale Projekte engagieren. 

Bürgermeister Christian Litzinger begrüßt das ehrenamtliche Engagement der beiden Gelnhäuser: „Unsere historische Stadt ist noch nicht überall barrierefrei. Umso mehr freut es mich, dass wir mit der ersten Legorampe in Gelnhausen einen weiteren sichtbaren Schritt im Bereich Inklusion gehen. Die Rampe ist nicht nur praktisch, sondern wird auch ein besonderes Highlight und ein echter Hingucker im Stadtbild sein.“

Wer Legosteine für die Rampe spenden möchte, kann diese während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses am Empfang abgeben.